Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Monica Lewinsky Foto: dpa

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 01.12.2014 20:35 Uhr

Steven Spielberg hat Angela Merkel getroffen. Allerdings nicht, um sie für einen seiner nächsten Filme zu casten, sondern um ihr an einem historischen Ort, nämlich auf der Glienicker Brücke in Potsdam, die Szenerie seines neuen Agententhrillers St. James Place zu zeigen. Mit dabei war auch Hauptdarsteller Tom Hanks. Zum Schluss gab es dann noch ein gemeinsames Abschlussfoto, das sogar von Regierungssprecher Steffen Seibert getwittert wurde.

Claire Barry ist tot. Am 22. November ist die Ältere der legendären Barry Sisters im Alter von 94 Jahren in Florida gestorben. Mit Liedern wie »Papirosen« oder »Mein Shtetele Belz« sang sich Barry gemeinsam mit ihrer Schwester Merna mit schmalzigen, herzerwärmenden jiddischen Ohrwürmern in die Herzen Tausender Fans. Den Höhepunkt ihrer Popularität bildeten die 50er- und 60er-Jahre, in denen die Schwestern zu den Stammgästen der amerikanischen TV-Sendung The Ed Sullivan Show gehörten.

Monica Lewinsky wird ihren Nachnamen nicht ändern, auch wenn sie seit der Sex-Affäre mit Bill Clinton in gewisser Weise im Arbeitsleben als »nicht vermittelbar« gilt. Dem »Porter Magazine« sagte die ehemalige Praktikantin des Weißen Hauses, dass ihr Name auch 16 Jahre nach dem Skandal noch genauso belastet sei wie damals. Dennoch stellte sie selbstbewusst fest: »Niemand sonst musste seinen Namen ändern, also warum sollte ich es tun?« Lewinsky räumte jedoch ein, dass sie gelegentlich durchaus ein Pseudonym benütze, um sich zu schützen.

Ruth Weiss erhält das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Damit wird die Autorin (Meine Schwester Sara, Der Judenweg) für ihre besonderen Verdienste als Journalistin und Schriftstellerin geehrt. Verliehen wird ihr die Auszeichnung am 12. Dezember auf der Burg Lüdinghausen. Weiss, die 1924 in Fürth zur Welt kam und viele Jahre in Südafrika lebte, wurde von der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft für die hohe Auszeichnung vorgeschlagen. bp/kat

Sehen!

»In the Hand of Dante«

Die Handlung springt zwischen den Jahrhunderten hin und her. Trotzdem ist der Film mit Gal Gadot und Oscar Isaac ein gelungenes Werk

von Katrin Richter  13.07.2026 Aktualisiert

Paris

Isolation Israels ist »historisches moralisches Versagen«

»Es ist ein dunkler Moment für Juden auf der ganzen Welt«, sagt der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy. »Wir müssen stolz, stark und weise sein.«

 13.07.2026

Frauenfußball

Der Ball war nicht nur rund, sondern auch weiblich

Wie die österreichische Jüdin Ella Zirner-Zwieback zur Pionierin in einer von Männern dominierten Sportdisziplin wurde

von Martin Krauß  13.07.2026

Kulturkolumne

Mehr Gelb!

Mionesisch und Jüdischkeit oder Warum die Minions Hitler nicht geholfen hätten

von Sophie Albers Ben Chamo  13.07.2026

Social Media

Gil Ofarim dankt neuen und alten Fans

Der Musiker liefert eine Erklärung für die Stille, die ihn seit seinem Sieg beim Dschungelcamp umgibt

 12.07.2026 Aktualisiert

Kultur

Festival Yiddish Summer in Weimar gestartet

Der 26. Yiddish Summer Weimar widmet sich in diesem Jahr den bislang wenig beachteten Stimmen jiddischsprachiger Frauen. Auf dem Programm stehen 97 Veranstaltungen, darunter drei Uraufführungen

von Jens Büttner  12.07.2026

Kooperation

Eins plus eins ist mehr als zwei

Die deutsch-israelische Forschungsstiftung GIF feierte ihr 40-jähriges Jubiläum auf Schloss Elmau

von Gabriele Hermani  12.07.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Eine Tracking-App, eine Banane und wie der Sommer richtig gut wird

von Margalit Edelstein  12.07.2026

Aufgegabelt

Malabi-Eis

Rezepte und Leckeres

 12.07.2026