Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Cynthia Barcomi ist zwar bei der WDR-Sendung »NRW-Duell« gegen ihren Kochkollegen Andreas C. Studer bereits im ersten Halbfinale ausgeschieden, aber die Berliner Bäckerin wird nun wenigstens nicht mehr vergessen, was »Adamas« ist. Für alle, die es auch nicht wissen, dabei handelt es sich um eine griechische Hafenstadt (Wikipedia sei Dank). Aber das ist ja alles nebensächlich: Cynthia Barcomis Kuchen schmecken auch ohne Halbfinalgewinn.

Ruth Westheimer wird auf ihre alten Tage noch ein Theaterstar. Denn eine kleine Bühne in Hartford im Bundesstaat Connecticut zeigt das Einpersonenstück Becoming Dr. Ruth, das sich mit dem Leben der bekannten Sexualtherapeutin befasst.

Uri Geller soll ein Spion gewesen sein. Der Dokumentarfilm The Secret Life of Uri Geller-Psychic-Spy? des Regisseurs Vikram Jayanti enttarnte Geller als möglichen CIA-Mitarbeiter. Man habe ihn gefragt, ob er ein Schwein so lange anstarren könne, bis das Herz des Tieres stehen bliebe. Das aber habe der Magier abgelehnt, denn er fürchtete, diese Technik auch auf Menschen anwenden zu müssen.

Artur »Atze« Brauner hat gegen Otto Schily Schach gespielt. Wie die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit berichtet, hatte es einige Zeit gedauert, bis der Filmproduzent und der ehemalige Bundesinnenminister endlich einen gemeinsamen Termin fanden. Mehrfach sollen sie bei Veranstaltungen davon gesprochen haben, gegeneinander anzutreten. Nun saßen sie sich in einem Berliner Hotel gegenüber. Und nach einem offenbar spannenden Spiel bot der 80-jährige Schily dem 94-jährigen Brauner ein Remis an, was dieser annahm.

Sharon Osbourne und ihr Mann Ozzy haben sich offenbar wieder versöhnt. Das Liebes-Comeback von Sharon und Ozzy, dessen Band Black Sabbath gerade ihr neues Album veröffentlicht hat, war am Sonntag bei den »40. Daytime Emmy Awards« zu sehen. kat

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026