Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Jewdyssee waren zu Gast bei »Inas Nacht«. Die Berliner Band um die Sängerin Maya Saban, brachte Moderatorin Ina Müller dabei ganz schön ins Grübeln. Denn Müller konnte sich vor dem Auftritt der vier nicht vorstellen, wie man diese Musik live spielen könne. Aber Jewdyssee bewiesen das Gegenteil und rockten den »Schellfischposten« im Hamburger Hafen.

Dani Levy hat den Werbespot für die neue Anti-Missbrauchskampagne »Kein Raum für Missbrauch« der Bundesregierung gedreht. Der Schweizer Regisseur (Alles auf Zucker) hat versucht, das Thema auch privat zu besprechen, musste aber herausfinden, dass sowohl seine 13-jährige Tochter als auch sein sechsjähriger Sohn mit den Eltern generell nicht über Sexualität reden wollten. Das sagte der zweifache Vater in einem Interview für die 3-Sat-Sendung Kulturzeit.

Steven Spielberg wird gerade von Ben Affleck überholt. Zumindest bei den Golden Globes, die Sonntagnacht in Beverly Hills verliehen wurden. Mit seinem historischen Film Lincoln lag Spielberg unerwartet weit hinter Afflecks Politthriller Argo zurück, der in der Kategorie »Bestes Filmdrama« gewann.

Marina Weisband ist sexy. Das hat zumindest eine Umfrage von »Playboy« ergeben. Das Magazin hatte 1000 Leser befragt, welche Politikerin am verführerischsten sei. Die Piraten-Politikerin gewann mit 29 Prozent vor Sahra Wagenknecht (28 Prozent) von der Linkspartei und Kristina Schröder von der CDU. Auf Platz vier landete CDU-Politikerin Ursula von der Leyen.

Rabbiner Walter Rothschild hat das Fach gewechselt – aber nur kurz in doppelter Hinsicht. Denn für etwa drei Sekunden hat der Landesrabbiner von Schleswig-Holstein in der ZDF-Familien-Saga Das Adlon den jüdischen Pianisten Julian Zimmermann (Ken Duken) und seine Verlobte Tamara Lieberkoff (Nora von Waldstätten) getraut. kat

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026