Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Mayim Bialik ist eine strenge Mutti. Die Kinder der 37- jährigen Schauspielerin (The Big Bang Theory) dürfen sich Sendungen, in denen ihre Mutter mitspielt, nicht ansehen. »Sie sollen sich an mich erinnern als diejenige, die sie dazu bringt, ihren Brokkoli zu essen.« Außerdem gebe es noch viele interessante Aspekte, wie zum Beispiel den, dass ihre Famile erst seit zwei Generationen in den USA lebt.

Jennifer Grey alias »Baby« Houseman hat mit ihrer Tochter Stella 25 Jahre »Dirty Dancing« gefeiert. Zum Jubiläum des wohl bekanntesten Tanzfilms der Welt kam die 52- Jährige auf den rosa Teppich nach Hollywood. Für Grey, die sich seit einer Nasen-OP weniger ähnlich sieht als zu ihrer »Baby«- Zeit, war der Film der Durchbruch.

Natalie Portman hat sich ausgezogen. Und zwar komplett. Die israelisch-amerikanische Schauspielerin räkelt sich für den Dior-Lippenstift »Grège #169« auf einem Sofa. Ihre Gage wird die 31-Jährige dem Kinderfonds »Free the Children« überlassen. Portman hatte sich nach den antisemitischen Äußerungen des ehemaligen Dior-Chefdesigners John Galliano von dem Modehaus distanziert.

Moran Samuel bereitet sich auf die Paralympischen Spiele in London vor. Die israelische Ruderin ist eine der Medaillenhoffnungen des Teams. Samuel, die vor ihrer Erkrankung – einem spinalen Infarkt – Basketball gespielt hat, hat sich extra für die Spiele vier Monate frei genommen und pro Tag ungefähr sechs Stunden trainiert. Die 30-Jährige möchte auf jeden Fall Erfolg haben: »Ich werde mein Bestes geben, um eine Medaille nach Hause zu bringen.«

Neil Armstrong, der kürzlich verstorbene erste Mann auf dem Mond, war von den Spuren, die Jesus in Jerusalem hinterlassen hat, mehr beeindruckt als von seinen eigenen Schritten auf dem Erdtrabanten. Das sagte Armstrong damals dem israelischen Archäologen Meir Ben-Dov bei einem Besuch der Heiligen Stadt. kat

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026