Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Veronica Ferres zeigt Herz. Die Hälfte ihres 250.000-Euro-Gewinns aus der ZDF- »Quizshow mit Jörg Pilawa« vom April hat die Schauspielerin der »Hadassah Medical Organisation« gespendet. Das Geld kommt der Kinderintensivstation des traditionsreichen Jerusalemer Hadassah-Hospitals zugute, in der schwerstkranke jüdische und arabische Kinder aus dem Großraum Jerusalem medizinisch betreut werden. Mit ihrer Spende wolle sie »einen kleinen Beitrag für ein friedliches Miteinander der Kulturen und Religionen im Nahen Osten leisten«, sagte Ferres.

Bar Refaeli erfreut demnächst das deutsche Fernsehpublikum. Das israelische Supermodel produziert für Pro Sieben eine Casting-Show namens Million Dollar Shooting. Die Sendung soll offenbar Heidi Klums Germany’s Next Topmodel beim selben Sender Konkurrenz machen. Klum kommentierte in Bild am Sonntag, sie sei »ein bisschen sauer«.

rolf eden hält sich auch 22 Jahre nach dem Mauerfall vom ehemaligen Ostberlin fern. »Ich fahre ganz selten mal mit dem Auto nach drüben«, sagte die Westberliner Playboylegende dem (hauptsächlich im Osten gelesenen) Berliner Kurier: »Der Westen Berlins ist viel schicker, viel eleganter und viel exquisiter.« Eden lebt im Villenvorort Dahlem, sein Büro hat er im gutbürgerlichen Stadtteil Charlottenburg.

ruth westheimer bereichert die amerikanische Bühne. Der Schriftsteller Mark St. Germain hat aus dem Leben der legendären Sextherapeutin einen Theatermonolog gemacht, der jetzt Premiere hatte. »Doctor Ruth« war so begeistert, dass sie anschließend ultimativ alle Welt zum Besuch des Stücks aufforderte: »Wer nicht kommen will, sollte daran denken, dass ich Scharfschützin bei der Hagana war.«

calvin klein muss schon wieder eine Enttäuschung über seinen Ex-Lebensgefährten Nick Gruber verarbeiten. Nicht genug damit, dass der frühere Pornostar im Mai wegen Kokainbesitzes festgenommen wurde; jetzt wechselt Gruber auch noch die Seiten: Paparazzi erwischten ihn beim Knutschen mit dem Nachwuchsmodel Chelsea Heath an einem Strand in Kalifornien. »Nick ist ein gestörter Junge«, kommentierte ein enger Vertrauter von Calvin Klein gegenüber der New York Daily News.

Scarlett Johansson winkt ein kleiner Nebenverdienst. Der Hacker Christopher Chaney, der vergangenes Jahr in den Computer der Schauspielerin eingedrungen war und dort gefundene Nacktfotos von ihr im Netz verbreitet hat, soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft Johansson 66.000 Dollar Schmerzensgeld zahlen. Außerdem blühen dem Hacker sechs Jahre und elf Monate Knast. ja

Tobias Korenke

Tobias Korenke

»Jetzt sind wir als Nachgeborene gefordert«

»Grandios gescheitert«: So hart urteilt Historiker Tobias Korenke über die deutsche Erinnerungskultur. Und hat Änderungsvorschläge. Bonhoeffer-Nachfahre zu sein, hat für ihn durch den AfD-Aufschwung eine neue Bedeutung

von Karin Wollschläger  08.11.2026

Blick aus einem Fenster der Höß-Villa auf Gebäude des ehemaligen KZ Auschwitz

Auschwitz

»Mein Großvater war der größte Massenmörder aller Zeiten«

Kai Uwe Höss ist der Enkel von Lagerkommandant Rudolf Höß. Wie lebt es sich mit dieser familiären Bürde?

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München

20 Jahre jüdisches Leben im Herzen Münchens: Synagoge Ohel Jakob

Das Judentum ist seit 20 Jahren wieder mitten in der bayerischen Hauptstadt verankert

von Christiane Ried  08.11.2026

Plakat mit der Aufschrift Nie wieder ist jetzt

Gedenken zum 9. November

»Nie wieder«: Ein Appell in der Kritik

In diesen Tagen wird der Opfer der NS-Pogrome von 1938 gedacht. Anlass, öffentlich »nie wieder« zu fordern. Wegen des aktuellen Antisemitismus wollen manche das jedoch nicht mehr hören. Schlaglichter auf eine Debatte

von Leticia Witte  08.11.2026

Tasche mit der Aufschrift Anne Frank – 30 Jahre Anne Frank Zentrum

Berlin

Anne Frank Zentrum: Holocaustleugnung bei Jugendlichen nimmt zu

Die Leiterin des Anne Frank Zentrums Berlin warnt vor Falschinformationen zur NS-Zeit in Sozialen Medien. Ein Grund für die Wissenslücken könne auch ein rückläufiger Stellenwert im Schulunterricht sein, sagt sie

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Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

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Berlin

Das Exil ist überall – Berlins neues Museum schlägt Brücken

Während der NS-Zeit war Berlin für viele ein Ort, den sie verlassen mussten. Ein neues Museum verbindet ihre Geschichten mit heutigen Exil-Erfahrungen

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Befreiung von der Schuld: Wenn Claudia Roth plötzlich wie Björn Höcke klingt

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