Film

Menschenrechts-Filmpreis für »Masel Tov Cocktail«

Dima, 16, ist Sohn russischer Einwanderer, Schüler am Gymnasium und Jude. Foto: SWR / Filmakademie Baden-Württemberg

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis geht diesmal in der Kategorie Langfilm an den syrisch-britischen Dokumentarfilm Für Sama von Waad al-Kateab und Edward Watts.

Zweifach ausgezeichnet wird die Satire Masel Tov Cocktail von Arkadij Khaet und Mickey Paatszch in den Kategorien Hochschule und Bildung, wie die Veranstalter am Montagabend in Nürnberg mitteilten. Der beste Kurzfilm ist Ab18! - Die Tochter von ... von Joakim Demmer, Verena Kuri und Chiara Minchio. Als »Non Professional« setzte sich Just.Another.Month. von Charlotte Weinreich und Rosa-Lena Lange durch.

vielfalt Die Vielfalt der behandelten Themen reiche von Krieg und Flucht, Rassismus und Antisemitismus, Geschlechterdiskriminierung und Stärkung der Frauenrechte bis zum Verschwindenlassen von Menschen, sagte Klaus Ploth vom Veranstalterkreis des Wettbewerbs. »In den Filmen wurde erneut sichtbar, dass Menschenrechte weiter unter Druck stehen – in Europa, weltweit, aber auch in Deutschland«, erklärte er.

Für den Menschrechts-Filmpreis waren den Angaben nach im Jahr 2020 insgesamt 365 Produktionen eingereicht worden. Die Verleihung des zwölften Deutschen Menschenrechts-Filmpreises soll am 5. Dezember wegen der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung stattfinden. Der Kabarettist und Fernsehmoderator Christoph Süß wird sie moderieren, Hauptrednerin ist die Journalistin Anja Reschke (Panorama, NDR).

Den Filmpreis loben alle zwei Jahre derzeit 21 Organisationen aus, darunter Amnesty International, die Deutsche Unesco-Kommission und das katholische Missionswerk Missio. Geehrt werden Filme, die sich mit der Idee der Menschenrechte, deren Umsetzung oder Schutz und Verletzung im In- und Ausland auseinandersetzen, wie es heißt. Die Federführung liegt bei der Evangelischen Medienzentrale Bayern. Die Preise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert. epd

Schweiz

Das sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen

Eine neue Erhebung liefert den Überblick

von Nicole Dreyfus  24.08.2026 Aktualisiert

TV-Kritik

»Phoenix« - herausragender Film über eine Holocaust-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  24.08.2026

Ausstellung

Ein Buchladen als säkulares Bethaus

Rachel Salamander schuf in München einen Ort, an dem jüdische Literatur, Erinnerung und Gegenwart aufeinandertreffen – sie bewahrt ihn in roten Ordnern und auf klapprigen Kassetten

von Katrin Diehl  24.08.2026

Neu

Neue Synagoge Berlin zeigt neue Ausstellungen

Der Blick auf Jüdinnen und Juden und ihre Darstellung wird oft von Vorurteilen begleitet. Eine Ausstellung im Berliner Centrum Judaicum macht dies jetzt zum Thema

 24.08.2026

Berlin

Ruth Moschner positioniert sich gegen die AfD

Die Moderatorin mit jüdischem Hintergrund schreibt, sie persönlich würde von der Politik der Partei profitieren. Dennoch warnt sie vor der selbsternannten Alternative

 24.08.2026

Europäischer Gesangswettbewerb

ESC 2027 in Bulgarien: Warum Burgas gegen Sofia gewann

Das maritime Flair der Stadt sowie eine Tradition von Musikfestivals dürften zur Entscheidung beigetragen haben

von Matthias Röder, Elena Lalowa  24.08.2026

Dokumentation

»Sie sollten sich schämen«

Die langjährige ARD-Autorin Rita Knobel-Ulrich übt scharfe Kritik an Sophie von der Tann und den Initiatoren des Katharina-Zell-Preises. Ein offener Brief

von Rita Knobel-Ulrich  23.08.2026

Aufgegabelt

Avocadosalat mit Thunfisch

Rezepte und Leckeres

 23.08.2026

Zahl der Woche

34 Sekunden

Fun Facts und Wissenswertes

 23.08.2026