Frankfurt/Main

Mehr Vertrauen und Transparenz

Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland Foto: Marco Limberg

Nachdem sich die Erben des deutsch-jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim aus dem Schiedsverfahren der Limbach-Kommission zurückgezogen haben, fordert die Claims Conference erneut eine Vertretung der Opferseite in diesem Gremium.

Eklats wie in diesem Fall wären dann vermeidbar, meint Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland: »Auch für die Limbach-Kommission würde die Berufung eines Opfervertreters ein Mehr an Transparenz bedeuten und das Vertrauen in die Arbeit der Kommission insbesondere auch auf internationaler Ebene fördern.«

Gemälde Einvernehmlich hatten sich die Erben des deutsch-jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zunächst an die Beratende Kommission gewandt, um den Verbleib eines Gemäldes von Juan Gris (»Geige und Tintenfass«, 1913), das Alfred Flechtheim gehört hatte, zu klären.

Mit dem Vorwurf fehlender Transparenz und gravierender Verfahrensmängel hatten die Flechtheim-Erben jedoch kürzlich den Rückzug aus dem Schiedsverfahren erklärt. ja

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