Frankfurt/Main

Mehr Vertrauen und Transparenz

Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland Foto: Marco Limberg

Nachdem sich die Erben des deutsch-jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim aus dem Schiedsverfahren der Limbach-Kommission zurückgezogen haben, fordert die Claims Conference erneut eine Vertretung der Opferseite in diesem Gremium.

Eklats wie in diesem Fall wären dann vermeidbar, meint Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland: »Auch für die Limbach-Kommission würde die Berufung eines Opfervertreters ein Mehr an Transparenz bedeuten und das Vertrauen in die Arbeit der Kommission insbesondere auch auf internationaler Ebene fördern.«

Gemälde Einvernehmlich hatten sich die Erben des deutsch-jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zunächst an die Beratende Kommission gewandt, um den Verbleib eines Gemäldes von Juan Gris (»Geige und Tintenfass«, 1913), das Alfred Flechtheim gehört hatte, zu klären.

Mit dem Vorwurf fehlender Transparenz und gravierender Verfahrensmängel hatten die Flechtheim-Erben jedoch kürzlich den Rückzug aus dem Schiedsverfahren erklärt. ja

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  23.08.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Warum Wespen nerven und der Sommer gleich mit

von Katrin Richter  23.08.2026

TV-Kritik

»Phoenix« - herausragender Film über eine Holocaust-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  23.08.2026

Jüdisches Erbe

Leipziger Stadtrundgang zu jüdischer Musik

Mit dem »Notenbogen« erhält Leipzig einen weiteren musikhistorischen Stadtrundgang. Der Fokus soll dabei auf den Spuren »jüdischer Musik« liegen

von Joris Ufer  23.08.2026

Orlando (Florida)

Harrison Ford wird erneut zu Indiana Jones

Diesmal wird der jüdische Darsteller kein Abenteuer auf der Leinwand erleben. Aber worum geht es dann?

 23.08.2026

Frankreich

»Fick dich, Gisèle, fickt euch, ihr Zionisten«

Gisèle Journo ist Jüdin und betreibt in Paris eine Agentur für Influencer. Jetzt ist sie Zielscheibe antisemitischer Anfeindungen geworden. Auslöser war der Boykottaufruf einer Europaabgeordneten

von Michael Thaidigsmann  21.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Yotam Ottolenghi (l.) und Anthony Bourdain

Kulinarisches

Als Yotam Ottolenghi mit Anthony Bourdain einmal in der Wüste landete

Der israelisch-britische Koch erinnert sich zum Filmstart von »Tony« an seine Begegnung mit seinem berühmten amerikanischen Kollegen

von Katrin Richter  21.08.2026

London

Boy George nimmt Pro-Israel-Song mit großer Band neu auf

Mit diesem Schritt erhofft sich der britische Popsänger eine größere Verbreitung von »We Will Dance Again«. Auf den Hass von Israelfeinden reagiert er ebenfalls mit einem neuen Lied

von Imanuel Marcus  21.08.2026