Los Angeles

Mayim Bialik führt Regie bei erstem Spielfilm

Mayim Bialik Foto: imago

Die Schauspielerin Mayim Bialik wird Drehbuchautorin und Regisseurin eines Spielfilms über ihre eigene Lebenserfahrung mit psychischer Erkrankung. Das berichtete die Jewish Telegraphic Agency (JTA) unter Berufung auf die Website »Deadline Hollywood«.

Titel der dramatischen Komödie ist As Sick As They Made Us (»So krank, wie sie uns gemacht haben«). In dem Film geht es laut dem Bericht um eine geschiedene Mutter, die ihren von der Familie entfremdeten Bruder dabei unterstützt, den kranken Vater an seinem Totenbett zu besuchen.

Sein Tod stürzt die Familie ins Chaos. Die Tochter findet eine neue Liebe, muss aber gleichzeitig mit ihrer schwierigen Mutter und dem komplizierten Bruder zurechtkommen.

Frauen »In einer Umgebung aufzuwachsen, die von psychischer Erkrankung dominiert wird, ist nichts, worüber es sich leicht schreiben lässt – und es ist auch nicht leicht, es zu erfahren«, sagte Bialik im Gespräch mit »Deadline Hollywood«.

Nach dem Tod ihres Vaters vor viereinhalb Jahren habe sie sich entschieden, das komplexe Thema psychische Erkrankung und familiäre Verantwortung zu erforschen, vor allem in Bezug auf die Frauen, die sich der Aufgabe stellen müssen. Außerdem wolle sie den Fokus auf »die erlösende Natur familiärer Liebe« bei der Auseinandersetzung mit Tod und Weiterleben richten, sagte die Schauspielerin weiter.

Mayim Bialik, selbst geschiedene Mutter zweiter Kinder, ist vor allem durch ihre Rolle als Dr. Amy Farrah Fawler in der US-Serie The Big Bang Theory bekannt geworden, die im Mai endete. Sie ist promovierte Neurowissenschaftlerin und betreibt eine eigene Webseite unter dem Namen »Groknation«ag

Los Angeles

William Shatner kündigt Heavy-Metal-Album mit Starbesetzung an

Der jüdische Schauspieler und Musiker will mit 95 Jahren nicht leiser treten, sondern lauter: Sein neues Album soll prominente Musiker aus der Metalszene zusammenbringen

 01.05.2026

Archäologie

Rätsel um antikes Baby-Massengrab

Wissenschaftler der Universität Tel Aviv haben Knochenreste aus der Perserzeit gefunden, die in Tel Aseka bestattet wurden. Etwa 70 Prozent stammen von Kindern unter zwei Jahren

von Sabine Brandes  01.05.2026

Howard Rossbach

Wanderer zwischen Ostküste und Oregon

Er ist Spross einer Familie bekannter Politiker und Bankiers. Doch seit 50 Jahren reüssiert der gebürtige New Yorker Howard Rossbach am anderen Ende Amerikas als Winzer. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  01.05.2026

Literatur

Herkunft, Schuld und der lange Schatten der Vergangenheit

Krieg, Flucht, Schuld. Diplomat Rüdiger von Fritsch hat ein Buch über seine Familie geschrieben - und über das schwere Erbe deutscher Geschichte

von Christiane Laudage  01.05.2026

Jubilar

Architektur als Zeichen der Hoffnung - Daniel Libeskind wird 80

Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für den Amerikaner ist Bauen Teil der Erinnerungskultur

von Sigrid Hoff  01.05.2026

Kino

»Nürnberg«: Russell Crowe und Rami Malek locken mit Star-Power

Die Oscar-Gewinner Russell Crowe und Rami Malek glänzen als Nazi-Kriegsverbrecher und Psychiater mit ausgefeiltem Schauspiel. Das ist faszinierend – und problematisch

von Peter Claus  01.05.2026

Zahl der Woche

154.369 Drusen

Fun Facts und Wissenswertes

 01.05.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Marathon oder Volcano Race – von Schnelligkeit und meiner Unsportlichkeit

von Katrin Richter  01.05.2026

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  01.05.2026