Promis

»Kritik sehr berechtigt«

Natalie Portman Foto: dpa

Promis

»Kritik sehr berechtigt«

US‐Musiker Moby entschuldigt sich bei der Schauspielerin Natalie Portman

 24.05.2019 12:57 Uhr

Nach einem Wortgefecht hat sich der US-Musiker Moby bei Hollywood-Schauspielerin Natalie Portman entschuldigt. Er hatte zuvor behauptet, die beiden seien vor etwa 20 Jahren für kurze Zeit ein Paar gewesen. »Ich habe verstanden, dass viel Kritik gegen mich wegen meiner Aufnahme von Natalie in (das Buch) Then It Fell Apart sehr berechtigt ist«, schrieb der 53-Jährige am Samstag bei Instagram.

Er hätte die 37-Jährige vor der Veröffentlichung seiner Biografie wissen lassen müssen, dass er darin auch über sie schreibe. Auch sei es rücksichtslos von ihm gewesen, Portmans Reaktion nicht vollständig zu respektieren.

»Meine Erinnerung ist die an einen viel älteren Mann, der sich mir gegenüber merkwürdig benahm, als ich gerade von der Schule kam«, sagt Portman.

BEZIEHUNG Portman hatte die angebliche Beziehung im US-Magazin »Harper’s Bazaar« anders dargestellt: »Ich war überrascht zu hören, dass er die sehr kurze Zeit, in der wir uns kannten, als eine Beziehung darstellte. Meine Erinnerung ist die an einen viel älteren Mann, der sich mir gegenüber merkwürdig benahm, als ich gerade von der Schule kam.« Sie war damals den Angaben zufolge 18 Jahre alt, Moby schon über 30.

Der Musiker schrieb am Samstag weiter: Angesichts des Altersunterschieds hätte er »ganz sicher verantwortungsbewusster und respektvoller mit Natalie umgehen sollen, als ich sie das erste Mal vor fast 20 Jahren traf.«  dpa

Aufgegabelt

Tahini-Gugelhupf mit Kardamom und Orange

Rezept der Woche

von Katrin Richter  21.03.2026

Journalismus

Neuer Georg Stefan Troller Preis ehrt Beiträge über jüdisches Leben

Er hat einst das Interview-Format revolutioniert. Ein neuer Journalisten-Preis wird im Namen des im September 2025 gestorbenen Schoa-Überlebenden Georg Stefan Troller ausgeschrieben

 20.03.2026

Genuss

Koschere Frühlingsblumen

Warum der Sederabend für Weinliebhaber kein Albtraum mehr sein muss

von Jacques Abramowicz  20.03.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  20.03.2026

Literatur

Eine schrecklich nette Familie

Aus Schweden kommt ein jüdischer Berlin-Roman von Anna Brynhildsen

von Frank Keil  20.03.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  20.03.2026

Jugendbuch

Zwei Jungen und die Liebe

Julya Rabinowich erzählt in »Mo & Moritz« eindringlich, aber auch plakativ von einer Beziehung zwischen einem Juden und einem Muslim

von Katrin Diehl  20.03.2026

Johannes Becke

Nachdenken über Israel

Ist der jüdische Staat als ein Teil Europas oder des Nahen Ostens zu verstehen? Der Autor gibt in seinem Buch profunde und überraschende Antworten

von Ralf Balke  20.03.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  20.03.2026