Hollywood

Jonah Hill zum ersten Mal Vater geworden

Jonah Hill Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx

Der amerikanische Schauspieler Jonah Hill hat Nachwuchs bekommen. Ein Sprecher des Schauspielers bestätigte gegenüber dem »People«-Magazin, der 39-Jährige habe sein erstes Baby willkommen geheißen. Die Mutter ist demnach seine Freundin Olivia Millar.

Im Sommer letzten Jahres hatte Hill eine Pause vom roten Teppich angekündigt. Kommende Projekte wolle er zunächst nicht mehr auf öffentlichen Veranstaltungen promoten.

Bester Nebendarsteller Bekanntheit erlangte Hill durch Filme wie »Superbad« (2007), »Moneyball« (2011) und »21 Jump Street« (2012). Für seine Rolle in »The Wolf of Wall Street« bekam er 2013 seine erste Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.

https://twitter.com/MichaelWarbur17/status/1664019342093066243

Hill wurde 1983 in eine jüdische Familie hineingeboren. Cheviot Hills, der noble Stadtteil von Los Angeles, in dem er weiterhin residiert, war bereits seine Heimat, als er selbst noch ein Kind war. Seine Mutter ist eine Mode-Designerin, sein Vater Tour-Buchhalter für die Hard Rock-Formation Guns N’Roses.

Nach der High School nahm Hill zunächst einen Job in einem Skateboard-Laden an. Sein Studium an drei Universitäten führte zu keinem Abschluss, aber sein Interesse an Comedy und der Schauspielerei wuchs. Er begann, kurze Theaterstücke zu schreiben und diese in der New Yorker »Black and White«-Bar aufzuführen.

Dann lernte er Rebecca und Jake Hoffman kennen, die Kinder von Dustin Hoffman. Letzterer bat Jonah Hill, für den Kinofilm I Heart Huckabees vorzusprechen, womit er seine erste größere Rolle bekam. Die Hollywood-Karriere war damit programmiert. dpa/ja

Zeitgeschichte

Entebbe und kein Ende

Der Historiker Jan Gerber zeigt in seinem neuen Buch, wie aus dem Antizionismus der 68er-Generation radikale antisemitische Praxis wurde

von Ralf Balke  01.07.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 2. Juli bis zum 9. Juli

 01.07.2026

Künstliche Intelligenz

Ich schreibe, also bin ich

Noch nie war es so einfach, Gedanken mit KI in Worte zu fassen. Doch was bedeutet das für unser Denken, unseren Journalismus und eine der grundlegendsten menschlichen Fähigkeiten?

von Nicole Dreyfus  01.07.2026

Fußball

Länderspiel verlegt: Irland verzichtet auf Israel-Boykott

Irlands Fußballverband FAI will das UEFA-Nations-League-Spiel gegen Israel nun in Serbien austragen - auch, um einen Abstieg zu vermeiden

 01.07.2026

Berlin

Jüdische Kunstschule und UdK wollen kooperieren

Auch die Universität der Künste war nach dem 7. Oktober 2023 mehrfach Schauplatz »propalästinensischer« Aktionen. Nun will sie jüdischen Künstlern einen geschützten Raum bieten

 01.07.2026

Interview

»Es fehlte am fußballerischen Können, nicht am Glück«

Sportreporter-Legende Marcel Reif über das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft, Jürgen Klopp und die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Burkhard C. Kosminski

»Ich würde das Stück gerne im Osten spielen«

Der Intendant am Schauspiel Stuttgart über »Die Ermittlung« von Peter Weiss, die Existenzberechtigung Israels in der Kunst und seine Auszeichnung mit der Otto-Hirsch-Medaille

von Nicole Golombek  30.06.2026

Interview

»Der Oscar öffnete mir neue Türen«

Daniel Roher über seinen ersten Spielfilm »The Piano Tuner« und den Dreh mit Dustin Hoffman und Lior Raz

von Patrick Heidmann  30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026