Venedig

Israelischer Pavillon bei Kunstbiennale öffnet nicht

Der Hauptpavillon bei der 59. Kunstbiennale im Jahr 2022 Foto: picture alliance/dpa

Der Israelische Pavillon bei der Kunstbiennale in Venedig öffnet nach Angaben der ausstellenden Künstlerin aus politischem Protest nicht wie geplant.

Die Künstlerin und Kuratoren des Pavillons würden die Ausstellung eröffnen, wenn eine Vereinbarung über einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg und die Freilassung der von der islamistischen Hamas festgehaltenen Geiseln erreicht sei, hieß es am Dienstag auf der Webseite der Künstlerin Ruth Patir.

Die US-amerikanische Zeitung »New York Times« berichtete, dass die Entscheidung auch auf einem Schild vor dem geschlossenen Pavillon mitgeteilt worden sei.

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Die Kunstbiennale in Venedig wird am Samstag eröffnet. Am Dienstag sollten Pressevertreter Einblicke in die Pavillons der Länder erhalten.

»Die Entscheidung der Künstlerin und der Kuratoren besteht nicht darin, sich selbst oder die Ausstellung abzusagen, sondern sich mit den Familien der Geiseln und der großen Gemeinschaft in Israel, die einen Wandel fordert, zu solidarisieren«, hieß es in der Mitteilung auf Patirs Webseite weiter. »Ich hasse es, aber ich denke, es ist wichtig«, zitierte die »New York Times« Patir. dpa

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