Uni Münster

Israelische Arabistin neue Gastprofessorin

Foto: Sarah Stroumsa

Sarah Stroumsa, israelische Arabistin, ist neue Hans-Blumenberg-Gastprofessorin am Exzellenzcluster »Religion und Politik« der Universität Münster.

Ideengeschichte Die Forscherin von der Jerusalemer Hebrew University befasse sich im 71-jährige Sommersemester mit dem Zusammenspiel von Judentum, Christentum und Islam im Mittelalter, teilte die Universität Münster am Montag mit. Mit ihren Forschungen zur Ideengeschichte des arabischen Mittelalters leiste sie einen Beitrag zum aktuellen Themenjahr »Tradition(en)«.

Stroumsa unterrichtet Arabistik an der Hebrew University in Jerusalem. Die »Hans-Blumenberg-Gastprofessur für Religion und Politik« ist laut Universität benannt nach dem Münsteraner Philosophen Hans Blumenberg (1920-1996).

Sie soll Impulse aus der internationalen Forschung und interdisziplinäre Diskussion nach Münster bringen. Bislang wirkten Forschende aus England, Australien und den USA als Blumenberg-Gastprofessoren. kna

Glosse

Der Rest der Welt

New Yorker Geschichten: Zu viele Bücher kann es gar nicht geben

von Katrin Richter  11.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 11.08.2026

Reportage

Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminiski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026