Dresden

Israel Philharmonic Orchestra an Doppelkonzert beteiligt

Ausgeladen: Chefdirigent Lahav Shani Foto: picture alliance/dpa

Die Münchner Philharmoniker und das Israel Philharmonic Orchestra geben am 9. Mai ein Doppelkonzert zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges.

Die Spitzenorchester, deren Musiker sich dazu laut Mitteilung ein Pult teilen, setzen damit im Vorfeld der Dresdner Musikfestspiele unter Leitung des israelischen Chefdirigenten Lahav Shani »ein musikalisches Zeichen für Versöhnung und Frieden«.

Das Konzert eines deutschen und eines Orchesters, das von nach Israel geflohenen Emigranten gegründet wurde, zeugt von kultureller Freundschaft zwischen diesen Ländern, sagte Intendant Jan Vogler. Diese sei ein Beispiel für die Überwindung einer extremen Vergangenheit und das Zusammenspiel der Musiker »ein schönes Symbol der Verständigung«.

Lesen Sie auch

Zur Aufführung in der Kreuzkirche kommen »Prayer« des 1925 in Saarbrücken geborenen und nach Palästina emigrierten Komponisten Tzvi Avni sowie Gustav Mahlers »Tragische« Sinfonie.

In der Frauenkirche spielen Mitglieder der Klangkörper in Anschluss daran in Kammerbesetzung Werke von Komponisten, die aufgrund von Verfolgung Zuflucht in der Musik fanden oder die aus ideologischen Gründen nicht aufgeführt werden durften - mit Shani am Flügel.

TV

Was der Dschungel mit den Primaries zu tun hat

»Ich habe halt seeehr wenig Follower«, sagt Nicole Belstler-Boettcher als sie das Camp verlassen muss. Das Dschungelcamp serviert uns in ungewöhnlichem Rahmen einiges zur Demokratietheorie

von Martin Krauß  01.02.2026

Kino

»EPiC: Elvis Presley In Concert« feiert Kinostart

Laut Regisseur Baz Luhrmann ist das Werk weder eine reine Dokumentation noch ein klassisches Konzertfilm-Format, sondern ein tiefgründiges Porträt des 1977 verstorbenen jüdischen Stars. Die Kritiker sind beeindruckt

 31.01.2026

Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

von Nicole Dreyfus  31.01.2026

Aufgegabelt

Früchtebrot

Rezepte und Leckeres

 31.01.2026

Rezension

Israel lieben und an Israel zweifeln

Sarah Levys Buch »Kein anderes Land« ist ein persönliches Zeitdokument – von Sommer 2023 bis zum 7. Oktober und dem Gaza-Krieg

von Eugen El  31.01.2026

"Dschungelcamp"

Gil Ofarim: »Auch ich will ’ne Antwort - vom deutschen Justizsystem«

Musiker Gil Ofarim steht wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit

von Britta Schultejans  31.01.2026

Meinung

Warum der Begriff »Davidstern-Skandal« unpassend ist

Die Formulierung beschreibt den Vorfall nicht nur falsch, sie deutet ihn auch als ein jüdisches Vergehen

von Martin Krauß  30.01.2026

TV-Tipp

Brillanter Anthony Hopkins glänzt in »One Life«

Kurz nach dem Holocaust-Gedenktag zeigt 3sat ein biografisches Drama über den Briten Nicholas Winton, der 1939 Kindertransporte von Prag nach London organisierte und damit mehrere hundert Kinder vor den Nazis rettete

von Jan Lehr  29.01.2026

Kairo/Berlin

Ägypten verbietet Buch zu Gaza-Krieg - Autoren: Das Interesse ist riesig

Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

 29.01.2026 Aktualisiert