Spende

Hilfe für syrische Kinder

Sacha Baron Cohen und Isla Fisher Foto: dpa

Spende

Hilfe für syrische Kinder

Isla Fisher und Sacha Baron Cohen geben eine Million Dollar an zwei Organisationen

 28.12.2015 13:53 Uhr

Als Borat trug er einen neongrünen Badeanzug, als Brüno spielte er einen exzentrischen Moderator, und als Ali G. bespaßte er in goldenem Freizeitanzug und übergroßer Brille sein Publikum.

Die Nachricht, die am Sonntagabend über Sacha Baron Cohen allerdings bekannt wurde, hat nichts mit Blödelei und Spaß zu tun, sondern ist ziemlich ernst – und ziemlich großzügig. Denn gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Isla Fisher spendete Baron Cohen eine Million Dollar (etwa 910.000 Euro) für syrische Flüchtlinge.

Hilfe Aufgeteilt werden die 910.000 Euro an »Save the Children« und an das »International Rescue Committee« (IRC). Save the Children wird damit Masernimpfungen finanzieren, und das IRC wird syrischen Flüchtlingen in angrenzenden Ländern ebenfalls medizinisch helfen.

In einer Erklärung sagte der CEO von Save the Children, Justin Forsyth: »Der Konflikt in Syrien geht in sein fünftes Jahr, und Kinder sind die ersten Opfer. Es gibt in Syrien keinen sicheren Platz mehr, da überall Gewalt herrscht und geschossen wird. Das Gesundheitssystem des Landes sei komplett zusammengebrochen. Medikamente und Nahrung würden dringend gebraucht. Die Spende von Sacha Baron Cohen und Isla Fisher «wird dabei helfen, viele Tausend Leben zu retten und die wehrlosen Kinder zu schützen»

Auch IRC-Präsident David Miliband zeigte sich dankbar: «Sacha und Islas Spende steht für große Menschlichkeit. Ich hoffe, dies ist ein Beispiel für viele andere, die nach Wegen suchen, ganz praktisch zu helfen.» kat

Fernsehen

»Zu Asche, zu Staub«

»Babylon Berlin« endet düster: Die fünfte Staffel spielt in der Zeit um Hitlers Machtergreifung 1933

von Julia Kilian  10.09.2026

Argentinien

»Portrait of a Lady« wird restituiert

Ein niederländischer Journalist entdeckte die Raubkunst in einer Immobilienanzeige. Ein Jahr, nachdem der Fall für Furore gesorgt hat, wird das Gemälde endlich an die rechtmäßige Erbin übergeben

 10.09.2026

Filmfestspiele

Politik trifft auf Leinwand

In Venedig gibt es auch dieses Jahr zahlreiche Premieren, die für Kontroversen sorgen

von Patrick Heidmann  10.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  10.09.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.09.2026

Teschuwa

Umkehrer und Rückkehrer

Der Berliner Rapper Ben Salomo brauchte lange, um herauszufinden, woher die eigene Stimme kommt

von Nicole Dreyfus  10.09.2026

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  09.09.2026 Aktualisiert

»Von Monet bis Picasso«

Ausstellung in Hamburg würdigt jüdische Kunstsammler

Die Schau versammelt rund 100 Werke unter anderem von Claude Monet, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Ernst Ludwig Kirchner, Paula Modersohn-Becker und Vincent van Gogh

 09.09.2026