Los Angeles

»Hello Dolly«-Star ist tot

Carol Channing (1921–2019) Foto: imago

Los Angeles

»Hello Dolly«-Star ist tot

Die Sängerin und Schauspielerin Carol Channing starb im Alter von 97 Jahren

 16.01.2019 13:35 Uhr

Die US-Sängerin und Schauspielerin Carol Channing, die durch das Broadway-Musical Hello Dolly berühmt wurde, ist tot. Die 97 Jahre alte »Legende und Ikone« sei in ihrem Haus im kalifornischen Rancho Mirage gestorben, teilte ihr Sprecher am Dienstag dem Sender CNN und anderen US-Medien mit. Kollegen wie Lin-Manuel Miranda, George Takei und Sandra Bernhard zollten dem Bühnenstar in den sozialen Medien Tribut.

Channing kam 1921 als Tochter einer jüdischen Mutter und eines christlichen Vaters in Seattle zur Welt. 1964 stand sie bei der Uraufführung in New York in dem weltweit erfolgreichen Musical Hello Dolly auf der Bühne.

HEIRATSVERMITTLERIN Sie verkörperte die Rolle der jüdischen Heiratsvermittlerin Dolly Levi über Jahrzehnte hinweg in verschiedenen Produktionen. Zuvor hatte sie schon in dem Musical Blondinen bevorzugt (1949) in der Rolle als Lorelei Lee am Broadway Erfolg. In der Filmversion spielte Marilyn Monroe mit.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Channing wirkte auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Mit ihrer Rolle in dem Filmmusical Modern Millie Reicher Mann gesucht (1967) an der Seite von Julie Andrews holte sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin.  dpa/ja

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026

Cannes

Hüller als Erika Mann, Eidinger als Gestapo-Chef

Das Programm der Filmfestspiele ist vom Zweiten Weltkrieg geprägt. Ein Beitrag außerhalb des Wettbewerbs sorgte für Überraschungen

von Patrick Heidmann  21.05.2026

Dokumentation

»Mehr Mut zu unbequemen Wahrheiten!«

Die Jüdische Allgemeine ist mit dem Tacheles-Preis ausgezeichnet worden. Hier dokumentieren wir die Dankesrede von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  21.05.2026

Aufgegabelt

Schawuot: Käse-Bourekas

Rezepte und Leckeres

 21.05.2026

Berlin

Daniel-Ryan Spaulding: Pro-israelischer Comedian aus Kanada in Deutschland

»Wenn wir Freiheit, Demokratie und säkulare Werte verteidigen wollen, dann sollten wir alle an der Seite Israels stehen«, sagt der Künstler, der auch zum Aktivisten wurde

von Imanuel Marcus  21.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  21.05.2026

Leipzig

Ausstellung zu jüdischem Leben und Bach

Johann Sebastian Bach hat sehr wahrscheinlich keine persönlichen Kontakte zu Jüdinnen und Juden gepflegt. Doch seine Werke wurden schon im 18. Jahrhundert von der jüdischen Community aufgeführt und verbreitet

von Katharina Rögner  20.05.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 3. Juni

 20.05.2026

London

»In The Grey«: Jake Gyllenhaal als Schuldeneintreiber

Regisseur Guy Ritchie schickt den jüdischen Schauspieler in eine gefährliche Grauzone zwischen Gesetz und Unterwelt

von Philip Dethlefs  20.05.2026