Sarah Jessica Parker

Gegen »frauenfeindliches Geschwätz«

Sarah Jessica Parker am Set der Neuauflage von »Sex in the City« (2. November 2021) Foto: imago images/ZUMA Wire

US-Schauspielerin Sarah Jessica Parker hat sich gegen oberflächliche Kritik an ihr und ihren »Sex and the City«-Kolleginnen gewehrt. »Es gibt so viel frauenfeindliches Geschwätz als Reaktion auf uns. Das würde einem Mann so niemals passieren«, sagte die 56-Jährige dem US-Modemagazin »Vogue«.

GRAUE HAARE Ein Thema seien etwa ihre grauen Haare gewesen. Besonders hart sei die Kritik in den sozialen Medien. »Jeder hat etwas zu sagen: Sie hat zu viele Falten, sie hat nicht genug Falten«. Sie wisse, wie sie aussehe, sagte Parker weiter. »Ich habe keine Wahl. Was soll ich dagegen machen? Aufhören zu altern? Verschwinden?«

Parker, deren Vater Stephen Parker jüdisch ist, spielt in der Kultserie um New Yorker Frauen und ihre Liebesabenteuer (von 1998 bis 2004) die Beziehungskolumnistin Carrie Bradshaw.

NEUAUFLAGE Im Januar hatte der Streamingdienst HBO Max die Neuauflage »And Just Like That...« verkündet - mit Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis als Hauptdarstellerinnen, von der weiblichen Original-Besetzung fehlt nur Kim Cattrall. Mit Chris Noth, David Eigenberg und Evan Handler sind auch die Film-Ehemänner der drei Hauptfiguren im Revival mit dabei.

Dazu kommen viele neue Gesichter. Die Serie soll das Leben der drei Freundinnen ab 50 beleuchten. Geplant sind zehn halbstündige Episoden. dpa

Zahl der Woche

6,6 Gramm Zucker

Fun Facts und Wissenswertes

 01.09.2026

Kino

Film »Vaterland«: Eine Rückkehr, keine Heimkehr

Hanns Zischler und Sandra Hüller glänzen in »Vaterland«, Pawel Pawlikowskis Drama über Thomas Manns Reise durch das geteilte Deutschland 1949

von Rudolf Worschech  01.09.2026

London

Gal Gadot drehte »The Runner« auf Krücken: »Ich brauchte eine Pause«

»Irgendwann waren meine Füße kaputt und das war’s dann«, sagt die israelische Darstellerin. »Danach musste ich mich erholen und all das.«

 01.09.2026

Literatur

Die perfekte Paranoia

»Howl« ist eine romangewordene Angstattacke, die Hoffnung macht. So etwas kann nur der britische Schriftsteller Howard Jacobson

von Sophie Albers Ben Chamo  01.09.2026

Mainz

Besucherzentrum an Welterbe-Friedhof öffnet seine Türen

Nach zweijähriger Bauzeit öffnet am Gelände des historischen Mainzer Judenfriedhofs ein Besucherzentrum. Der Friedhof selbst war fünf Jahre zuvor zum Weltkulturerbe ernannt worden

 01.09.2026

Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

von Daniel Zander  31.08.2026

Aufgegabelt

»Back to school«-Müsliriegel mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 31.08.2026

Tournee

Graham Gouldmans Band 10cc kommt nach Deutschland

In diesem Monat erobert die legendäre britische Gruppe fünf Bühnen in der Bundesrepublik. In welchen Städten sind Auftritte vorgesehen?

 31.08.2026

Debatte

Börsenverein des Deutschen Buchhandels hält an Israel-Hasserin El Hissy fest

Die Literaturkritikerin Maha El Hissy verbreitet israelfeindliche Stereotype von ethnischer Säuberung bis zum angeblichen Völkermord. Trotz massiver Kritik und Vorwürfe nimmt der Börsenverein El Hissy in Schutz

 31.08.2026