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Früher war alles besser

Yali Sobol ist ein überzeugter Zionist. Foto: thinkstock

Yali Sobol besucht Deutschland im Rahmen der Deutsch-Israelischen Literaturtage das erste Mal. Für die Jüdische Allgemeine schreibt er an dieser Stelle, wie dieser Besuch auf ihn wirkt – in Worten, Bildern oder mit Musik.

In einem Interview, das ich einem deutschen Radiosender über mein kürzlich erschienenes Buch Die Hände des Pianisten gab, warnte mich der Redakteur, dass mir das Publikum während meiner Lesungen in Deutschland bestimmt oft politische Fragen stellen werde.

Zionist Das war für mich vollkommen in Ordnung, denn immerhin ist mein Roman sehr politisch. Die Hände des Pianisten spielt in naher Zukunft in Tel Aviv, nach einem zerstörerischen Krieg. Die Hauptfigur, der Pianist Yoav Kirsch, wird von der Polizei verhört, und die erste Frage, die ihm gestellt wird, lautet: »Definieren Sie sich selbst als Zionist?«. Ich kann mir vorstellen, dass ich das Gleiche während der Lesungen gefragt werde.

Nun, ich würde genauso wie mein verängstigter Pianist aus dem Buch antworten: »Ja, ganz klar.« Vielleicht würde ich als Rockmusiker noch hinzufügen, dass, wenn Zionismus eine Rockband wäre, die früheren Alben besser gewesen wären.

www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18611

Programm

Urbane Ästhetik, cineastische Architektur und späte Aufklärung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 14. Mai

 06.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus, Bettina Piper  06.05.2026

Kino

Am Puls der Zeit

Gegen Polarisierung und Boykott: Das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg will den Blick weiten

von Ayala Goldmann  06.05.2026

Boston

Wegen israelischer Figur: Bestseller-Autorin Rebecca F. Kuang unter Druck

In ihrem neuen Werk »Taipei Story« schreibt sie in wenigen Sätzen über einen fiktiven, israelischen Musiker. Schon dies reicht für einen Sturm der Entrüstung

 06.05.2026

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»Pinocchio« und »James Bond«: Kino zum Hören mit Josh Groban

Auch für Disney-Filme hat der Sänger ein Faible. Ein Duett hat ihn persönlich besonders berührt

von Philip Dethlefs  06.05.2026

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 06.05.2026

Archäologie

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Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

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Die Augsburger Stiftung Erinnerung fördert Menschen, die sich gegen das Vergessen, Verdrängen und Relativieren der Nazi-Verbrechen wenden. Sie verleiht einen Preis, der mit viel Geld dotiert ist

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