Potsdam

»Dies ist kein Dornbusch«

Beleuchtung am Kunstwerk »This is not a Thornbush« der Künstlerin Eva Leitolf an der Glasfront der ehemaligen Orangerie am Neuen Palais Foto: imago images/Martin Müller

Die ehemalige Orangerie am Neuen Palais im Potsdamer Park Sanssouci hat ein modernes Kunstwerk bekommen. Das Werk »This is not a Thornbush« (deutsch: »Dies ist kein Dornbusch«) von Eva Leitolf an der Glasfront der Südseite des Gebäudes sei nun fertiggestellt worden, teilte der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) am Montag in Potsdam mit.

QUADRATE Die farbigen Quadrate seien fester Bestandteil der Fassade. Der Titel des Kunstwerks ist eine Anspielung auf die biblische Geschichte, in der Gott Moses in einem brennenden Dornbusch erschien.

Das Gesamtprojekt mit der Schaffung neuer Räumlichkeiten für die Universität Potsdam in dem barocken Gebäudeensemble am Neuen Palais gliedere sich in drei Teile, hieß es. Die ehemalige Orangerie bleibe in ihrer historischen Kubatur erhalten, im Innenraum sei jedoch ein moderner Neubau integriert, der Büro- und Seminarräume für das Institut für jüdische Theologie, die School of Jewish Theology, bereitstelle.

NORDTORGEBÄUDE Im umgebauten Nordtorgebäude entstehen Räumlichkeiten für das Abraham Geiger Kolleg und das Zacharias Frankel College, akademische Ausbildungsstätten für liberale und konservative Rabbiner und Kantoren. Das rund 250 Jahre alte barocke Nordtorgebäude wird durch eine Lehrsynagoge mit der Orangerie verbunden.

Das Ensemble soll den Angaben zufolge ab dem Sommersemester 2021 genutzt werden. Die Baukosten liegen bei rund 13 Millionen Euro. epd

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  31.12.2025

Sehen!

Fast alles über Johann Strauss

Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien

von Tobias Kühn  31.12.2025

Shkoyach! Die Kulturkolumne

Der »Seinfeld«-Effekt oder: Curb your Antisemitism!

2026 kann ja heiter werden

von Sophie Albers Ben Chamo  31.12.2025

Sprachgeschichte

Rutsch, Rosch und Rausch

Hat der deutsche Neujahrsglückwunsch wirklich hebräische Wurzeln?

von Christoph Gutknecht  31.12.2025 Aktualisiert

Erhebung

Dieser hebräische Babyname ist in Deutschland am beliebtesten

Welche Namen geben Eltern ihren Sprösslingen in diesem Jahr am liebsten? In welchen Bundesländern gibt es Abweichungen?

 31.12.2025

Programm

Götter, Märchen und Le Chaim: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 31. Dezember bis zum 13. Januar

 31.12.2025

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 28.12.2025

Film

Spannend, sinnlich, anspruchsvoll: »Der Medicus 2«

Nach zwölf Jahren kommt nun die Fortsetzung des Weltbestsellers ins Kino

von Peter Claus  25.12.2025

ANU-Museum Tel Aviv

Jüdische Kultobjekte unterm Hammer

Stan Lees Autogramm, Herzls Foto, das Programm von Bernsteins erstem Israel-Konzert und viele andere Originale werden in diesen Tagen versteigert

von Sabine Brandes  25.12.2025