Bundeskunsthalle Bonn

Die Geschichte der Menschheit

Efrat Natans »Swing of the Scythe Sculpture« aus dem Jahr 2002 Foto: Efrat Natan

Die Entwicklung der Menschheit vom Beginn der Zivilisation bis in die Gegenwart steht im Mittelpunkt einer Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn.

Unter dem Titel Eine kurze Geschichte der Menschheit sind ab Dienstag herausragende Objekte aus der archäologischen Sammlung des Israel-Museums in Jerusalem zu Gast in Bonn. Die Schau zeichnet die großen historischen Umbrüche in der Menschheitsgeschichte nach, wie etwa die Entdeckung des Feuers, den Beginn des Ackerbaus, aber auch die Erfindung des Buchdrucks.

Albert Einstein Zu sehen sind bis zum 26. März unter anderem die ältesten bekannten Überreste einer Feuerstelle, prähistorische Werkzeuge, frühe Zeugnisse für den Gebrauch von Schrift und Ziffern und einige der ältesten Münzen. Präsentiert werden auch eine Ausgabe der Gutenberg-Bibel, eine Replik von Edisons Glühbirne sowie das Originalmanuskript von Albert Einstein zur speziellen Relativitätstheorie.

Ein besonderer Höhepunkt sind wertvolle Fragmente antiker Schriftrollen aus dem Konvolut der weltberühmten Qumran-Schriften aus der Zeit von 250 v.d.Z. bis 40 n.d.Z. Die Pergamentfragmente werden erstmals außerhalb Israels ausgestellt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch zeitgenössische Kunst, die Bezug auf entscheidende Entwicklungen der Menschheit nimmt, darunter Werke von Miroslaw Balka, Aernout Mik, Adrian Paci, Haim Steinbach und Mark Wallinger. Die Schau basiert auf dem Bestseller Eine kurze Geschichte der Menschheit des israelischen Historikers Yuval Harari. epd

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