Künstliches Comeback

Deutschlandfunk lässt Hans Rosenthal wiederaufleben

Hans Rosenthal und sein Signature Move: »Das war Spitze!« Foto: ullstein bild - s.e.t. Photo

Künstliches Comeback

Deutschlandfunk lässt Hans Rosenthal wiederaufleben

Der Moderator ist bereits 1987 verstorben, doch nun soll seine Stimme wieder im Radio erklingen – dank KI

 01.04.2025 17:54 Uhr

60 Jahre nach der ersten Sendung kehrt der 1987 gestorbene Hans Rosenthal als Moderator des »Klingenden Sonntagsrätsels« ins Programm von Deutschlandfunk Kultur zurück. Am Sonntag werde der Moderator zusammen mit Ralf Bei der Kellen seine musikalische Preisfrage stellen, teilte das Deutschlandradio am Donnerstag in Köln und Berlin mit. Rosenthal tritt demnach in Absprache mit seiner Familie als KI-generierte Stimme auf.

Das »Sonntagsrätsel« ist die älteste Sendung im Programm von Deutschlandfunk Kultur und eine der ältesten Sendungen im deutschen Hörfunk. Das »Klingende Sonntagsrätsel« mit Hans Rosenthal war erstmals am 7. März 1965 auf Rias 2 ausgestrahlt worden.

Die spezielle Sendung zum 60-jährigen Bestehen der Sendung soll laut Deutschlandfunk Kultur eine Sonderaktion bleiben. Für die Imitation von Hans Rosenthal mittels Künstlicher Intelligenz (KI) wurde nach Senderangaben Archivmaterial genutzt.

Rosenthal war in zahlreichen Sendungen im Rias zu hören, aus dem später das Deutschlandradio hervorging. Das »Sonntagsrätsel« moderierte er bis zu seinem Tod im Februar 1987. In der Sendung werden sechs Fragen zu sechs Musikstücken gestellt, daraus ergibt sich ein Lösungswort. Wer nach der Ausstrahlung die richtige Lösung einsendet, nimmt an einer Verlosung teil. Hans Rosenthal wäre am 2. April 100 Jahre alt geworden. epd

Warnung

Holocaust-Überlebende besorgt um Zukunft der Demokratie

Sieben Holocaust-Überlebende berichten in dem Buch »Nach der Nacht« über ihre Sorgen um die Demokratie und den Aufstieg rechter Parteien. Zu sehen sind Ausschnitte der Interviews auch im Nachtprogramm der ARD

 19.01.2026

Smartphones

Leben statt Bildschirm

Nach seinem Burnout will der Autor Jacob Weizman über die Gefahren übermäßiger Handy-Nutzung aufklären

von Leon Stork  19.01.2026

Europäische Mini-Tour

Paul Simon gibt zwei Konzerte in Berlin

Der 84-jährige Künstler tritt auch in Prag, Paris und anderen Städten auf. Tickets werden bereits angeboten – zu dreistelligen Preisen

 19.01.2026

Köln/Murwillumbah

Der neue Dschungel-Cast: Genialer Coup oder totaler Flop?

Gil Ofarim und Co.: Das neue Dschungelcamp-Ensemble sorgt für geteilte Meinungen. Während die einen den Cast lieben, gibt es auch auffällig viele Debatten darüber. Lohnt sich das Einschalten diesmal?

von Jonas-Erik Schmidt  19.01.2026

Vorwürfe

Kritik an Gil Ofarim: Jetzt äußert sich sein Bruder

Erstmals meldet sich nun Tal Ofarim zu Wort

 19.01.2026

Potsdam

Zentrum für Jüdischen Film geplant

Diese Einrichtung werde an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf aufgebaut, sagt Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD)

von Yvonne Jennerjahn  19.01.2026

Frankreich

Undercover bei Israelfeinden

Für ihr Buch »Die neuen Antisemiten« recherchierte die französische Journalistin Nora Bussigny nach dem 7. Oktober in Aktivistengruppen und bei Demonstrationen

 19.01.2026

"Imanuels Interpreten" (17)

Carole King: Die lebende Legende

Von einem schüchternen Mädchen mit absolutem Gehör entwickelt sich die jüdische Künstlerin zu einer der einflussreichsten Songschreiberinnen und Sängerinnen

von Imanuel Marcus  19.01.2026

Fernsehen

Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim soll Rekord-Gage kassieren

Der 43-jährige Sänger bekommt laut »Schlager.de« für seine Teilnahme an der in Australien gedrehten Show mehr Geld als je ein Teilnehmer zuvor

 18.01.2026