Pessach

»Charosset in allen Variationen«

Mati Gavriel Foto: matigavriel.com

Wie feiern Sie in diesem Jahr Pessach?
Diesmal werde ich ganz gemütlich und stressfrei mit einigen wenigen Freunden feiern, nachdem ich im vergangenen Jahr Gast bei einem sehr vollen, lauten und chaotischen Pessachfest von israelischen Freunden in Berlin war.

Wie sieht Ihr persönlich perfektes Pessachfest aus?
Meine Devise ist: Kein Stress (obwohl ich den Frühjahrsputz und die Suche nach dem Chametz schon hinter mir habe), meine Lieblings-Pessachspeise ist Charosset, und das werde ich in einigen Variationen zubereiten.

Was verbinden Sie mit dem Fest?
Leider habe ich nicht viele Erinnerungen an Pessachfeste, da ich im Alter von sechs Jahren nach Deutschland gezogen bin und in einer nichtreligiösen Familie aufwuchs. Wir haben zwar die Haggada gelesen und auch die typischen Speisen zubereitet, doch Chrismukkah war immer wichtiger.

Welche Kindheitserinnerungen haben Sie an Pessach?
Im Kindergarten in Israel ging es immer sehr laut und lustig zu, doch die meisten Erinnerungen habe ich an Purim, da ich mich schon immer gerne und sehr fantasievoll verkleidet habe. Das mache ich auch heute noch!

Die Fragen stellte Katrin Richter.

Mati Gavriel (26) ist Sänger und war bei der Castingshow »X-Factor« im Halbfinale. Er wurde in Tel Aviv geboren, hat in London studiert und lebt in Berlin.

www.matigavriel.com

»Ladies First«

Darauf eine Minigurke

Rosamunde Pike und Sacha Baron Cohen spielen in einer Netflix-Komödie, die die Welt der Männer zeitweise mal auf den Kopf stellt

von Katrin Richter  05.06.2026

Berlin

»Tänzerinnen-Brunnen« für vier Millionen Euro versteigert

Erst kürzlich wurde der Brunnen als NS-Raubgut restituiert. Seit Ende der 70er-Jahre stand er im Georg Kolbe Museum

von Katrin Richter  05.06.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  04.06.2026

POWER LIST – Germany’s Top 50

Hape Kerkeling bekommt Sonderpreis für Zivilcourage

Auch die Ärztin und Bestsellerautorin Yael Adler, Bildungsministerin Karin Prien (CDU) sowie JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel wurden ausgezeichnet

von Imanuel Marcus  04.06.2026

Kulturkolumne

Über Langzeitbeziehungen und Affären

Warum ich Esther Perel verehre

von Laura Cazés  04.06.2026

Frankfurt

Eher »OY« als »YO«

In »Mishpocha« thematisiert das Jüdische Museum Kernfamilie, Wahlverwandtschaft und popkulturelle Gemeinschaft in Bild und Sound

von Eugen El  04.06.2026

Diplomatie

Lebendiges Netzwerk

30.000 Euro für die deutsch-israelische Zusammenarbeit: Botschafter Ron Prosor zeichnet vier wegweisende Initiativen aus

 03.06.2026

Musik

Barry Manilow: Comeback mit neuem Album und Videoclip aus Schönefeld

Der legendäre Sänger hat eine Lungenkrebs-Operation hinter sich und Angst um seine Stimme. Einige seiner neuen Lieder sind melancholisch ausgefallen

von Imanuel Marcus  03.06.2026

Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen

Leipziger Fotoausstellung zu jüdischem Leben

Die Ausstellung »Momentaufnahme. Das Fotoarchiv Mittelmann« stellt u.a. die Familie des Fotografen vor

 03.06.2026