Pessach

»Charosset in allen Variationen«

Mati Gavriel Foto: matigavriel.com

Wie feiern Sie in diesem Jahr Pessach?
Diesmal werde ich ganz gemütlich und stressfrei mit einigen wenigen Freunden feiern, nachdem ich im vergangenen Jahr Gast bei einem sehr vollen, lauten und chaotischen Pessachfest von israelischen Freunden in Berlin war.

Wie sieht Ihr persönlich perfektes Pessachfest aus?
Meine Devise ist: Kein Stress (obwohl ich den Frühjahrsputz und die Suche nach dem Chametz schon hinter mir habe), meine Lieblings-Pessachspeise ist Charosset, und das werde ich in einigen Variationen zubereiten.

Was verbinden Sie mit dem Fest?
Leider habe ich nicht viele Erinnerungen an Pessachfeste, da ich im Alter von sechs Jahren nach Deutschland gezogen bin und in einer nichtreligiösen Familie aufwuchs. Wir haben zwar die Haggada gelesen und auch die typischen Speisen zubereitet, doch Chrismukkah war immer wichtiger.

Welche Kindheitserinnerungen haben Sie an Pessach?
Im Kindergarten in Israel ging es immer sehr laut und lustig zu, doch die meisten Erinnerungen habe ich an Purim, da ich mich schon immer gerne und sehr fantasievoll verkleidet habe. Das mache ich auch heute noch!

Die Fragen stellte Katrin Richter.

Mati Gavriel (26) ist Sänger und war bei der Castingshow »X-Factor« im Halbfinale. Er wurde in Tel Aviv geboren, hat in London studiert und lebt in Berlin.

www.matigavriel.com

Berlin

»Die Zukunft interessiert mich nicht mehr so furchtbar dolle«

Ein Chor von über 90-jährigen Menschen probt erstmals im Jüdischen Museum

von Nina Schmedding  04.09.2026

Kino

»Zur Not machen wir es in einem Badezimmer«

Zum elften Mal findet in Berlin das israelische Filmfestival »Seret« statt. Trotz schwieriger Zeiten denken die Veranstalter nicht daran aufzugeben

von Leon Stork  04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Musik

»Ein Tribut an David Bowie«

Daniel Donskoy über das gefeierte neue Musical »Rebel Rebel« und das Erbe des legendären britischen Sängers

von Ralf Balke  04.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  04.09.2026

Junge Israelis, die von Beta Israel, äthiopischen Juden, abstammen

Hamburg

2,5 Millionen Euro für Erforschung religiöser jüdischer Handschriften

Sophia Dege-Müller, Expertin für äthiopische Handschriften, erforscht religiöse Handschriften der äthiopischen Juden, der sogenannten Beta Israel. Ihre bis zu 500 Jahre alten Schriften seien bislang kaum wissenschaftlich untersucht worden

 03.09.2026

Medien

Wie »Die Zeit« den fanatischen Israelhasser Zohran Mamdani zur politischen Lichtgestalt umdeutet

von Regula Stämpfli  03.09.2026

Debatte

Öffentlich-Rechtliche Medien: Macht euren Job, aber macht ihn besser!

Ein Appell von Esther Schapira

von Esther Schapira  03.09.2026

Medien

Stephan-Andreas Casdorff ist wieder für den »Tagesspiegel« tätig

Die KI-generierten Meinungstexte von Stephan-Andreas Casdorff im »Tagesspiegel« hatten in der Branche für viel Aufruhr gesorgt. Seit Juni hatte der Ex-Chefredakteur seine Tätigkeit ruhen lassen. Nun kehrt er zurück

von Jana Ballweber  03.09.2026