Israel-Museum

Bild von Norbert Bisky in Sammlung aufgenommen

Norbert Bisky in der Berliner St. Matthäus-Kirche Foto: imago images/Mauersberger

Das Israel-Museum hat ein Bild des Berliner Malers Norbert Bisky in seine Sammlung aufgenommen. Mit »City Smell I« wird ein Werk in die Kultureinrichtung integriert, das sich auf die »berühmte Berliner Luft« bezieht, schrieb die Galeristin Fabienne Levy auf ihrem Instagram-Account.

Das 150 mal 120 Zentimeter große Bild (Öl auf Leinwand) vereine Konzert-Poster, Werbungen und Aufkleber sowie Überbleibsel von Grafitti, die das Bild der Stadt widerspiegeln. Einer Stadt, in der 2020 zwar viele Ankündigungen für Konzerte und Parties hingen, aber wenig stattfand. »Trotz der leuchtenden Farben gibt es einen melancholischen Unterton, der verbildlicht, wie schnell aus der Gegenwart die Vergangenheit werden kann.«

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bisky zählt zu den bedeutendsten Gegenwartskünstlern und hatte 2015 mit dem israelischen Künstler Erez Israeli die Ateliers getauscht. Während Biskys Arbeiten in Tel Aviv entstanden, arbeitete Israeli in Biskys Berliner Atelier.

Das Israel-Museum ist die größte Kultureinrichtung des Staates Israel und international als eines der führenden Museen für bildende Kunst und Archäologie bekannt. kat

Berlinale

Nachdenken über Siri Hustvedt

Die Regisseurin Sabine Lidl hat eine sehenswerte Dokumentation über die amerikanische Schriftstellerin gedreht – ein Filmtipp

von Katrin Richter  14.02.2026

Berlinale

Arundhati Roy sagt Teilnahme ab

Als Begründung nannte sie die aus ihrer Sicht »unerhörten Aussagen« von Mitgliedern der Jury zum Gaza-Krieg

 14.02.2026

NS-Raubkunst

Wolfram Weimer kündigt Restitutionsgesetz an

»Eine Frage der Moral«: Der Kulturstaatsminister stimmt einem unter anderem vom Zentralrat der Juden geforderten Gesetz zu

 14.02.2026

Berlinale

Eine respektvolle Berlinale scheint möglich

Die 76. Berlinale hat mit Glamour, großen Gefühlen und einem wunderbaren Eröffnungsfilm begonnen. Respekt wurde großgeschrieben am ersten Tag. Nur auf der Pressekonferenz der Jury versuchte Journalist Tilo Jung vergeblich zu polarisieren

von Sophie Albers Ben Chamo  13.02.2026

Potsdam

Barberini-Museum zeigt deutsche Impressionisten

Drei große Sonderausstellungen präsentiert das Potsdamer Barberini-Museum pro Jahr. 2026 werden zum Auftakt Werke von Max Liebermann und weiteren Künstlern des Impressionismus in Deutschland gezeigt

 13.02.2026

Analyse

Historiker: Dirigent von Karajan kein Hitler-Sympathisant

Opportunist oder Gesinnungsnazi? Das historische Bild des Dirigenten Herbert von Karajan leidet seit Längerem unter seiner NSDAP-Mitgliedschaft. Der Historiker Michael Wolffsohn will ihn nun von mehreren Vorwürfen freisprechen

von Johannes Peter Senk  13.02.2026

Berlinale-Film

Special Screening: David Cunio in Berlin erwartet

Das Kino Babylon zeigt vier Monate nach der Freilassung der israelischen Hamas-Geisel eine neue Fassung des Films »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  12.02.2026

Meinung

Schuld und Sühne?

Martin Krauß irritiert der Umgang mancher Medien mit dem »Dschungelcamp«-König Gil Ofarim

von Martin Krauß  12.02.2026

Kulturkolumne

»Konti: Mission BRD«

Meine Bewältigung der Einwanderung nach Deutschland: Wie ich als Immigrant ein Brettspiel entwickelte

von Eugen El  12.02.2026