Online-Ausstellung

Aschkenasische Schätze

Die Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg Foto: picture alliance/dpa

Auf einer neuen Internetseite präsentiert die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg mittelalterliche jüdische Bibelhandschriften. Die »Versunkene Schätze« betitelte multimediale Ausstellung will Schätze der jüdischen Gelehrtenkultur ab dem 12. Jahrhundert vorstellen, wie die Hochschule am Donnerstag mitteilte.

Die Online-Ausstellung ist in sieben Themenabschnitte unterteilt: »Die Torarolle – auch heute noch ‚antik‘«,  »Das Buch der Bücher: Die Entstehung der ersten Bibelcodices«, »Aschkenasische Bibelhandschriften«, »Die Bibel und ihre Auslegung«, »Der Talmud, das Herz des Judentums«, »Bücher im religiös-liturgischen Leben« sowie »Rabbinische Gelehrtenkultur«.

Die Seite verbindet Videos, Audioaufnahmen und hochauflösende Fotografien mit erläuternden wissenschaftlichen Texten. Es gehe um einen neuen Weg, das intellektuelle und kulturelle Erbe des mittelalterlichen aschkenasischen Judentums in Deutschland und Frankreich zu entdecken. kna/ja

Literatur

Als die Donau durch Kakanien floss

Zur Leipziger Buchmesse: Eine (jüdische) Vision für ein Europa der Regionen, Religionen und der Vielfalt

von Awi Blumenfeld  18.03.2026

Literatur

Gefühle und Zustände

Lena Gorelik schreibt über »Alle meine Mütter«

von Sharon Adler  18.03.2026

Sachbuch

Unter Gedächtnisbeton

Ines Geipel widmet sich in »Landschaft ohne Zeugen« der Rolle kommunistischer Häftlinge im KZ Buchenwald und der Nicht-Aufarbeitung in der DDR

von Steffen Alisch  18.03.2026

Sachbuch

Flucht nach Zaton Mali

Marie-Janine Calic schreibt in »Balkan-Odyssee 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa« über Exilanten auf dem Balkan

von Alexander Kluy  18.03.2026

Jan Jekal

Als Billy Wilder vor dem FBI zitterte

»Paranoia in Hollywood« macht da weiter, wo die Geschichte der rettenden USA aufhört. Eine Achterbahnfahrt mit bitterem Ausgang

von Sophie Albers Ben Chamo  18.03.2026

Philosophie

Habermas, Israel und die Juden

Eine kritische Würdigung

von Frederek Musall  18.03.2026

Interview

»Die Toleranz gegenüber kontroversen Filmen ist seit dem 7. Oktober gesunken«

Die 11. Ausgabe des jüdischen Filmfestival Yesh! will das Judentum in seiner ganzen Vielfalt und Widersprüchlichkeit zeigen

von Nicole Dreyfus  18.03.2026

Nachruf

Jürgen Habermas – die jüdische Gemeinschaft verliert einen großen Freund

Der große Soziologe war zeitlebens mit Israel verbunden

von Michael Brenner  16.03.2026

Oscars 2026

Timothée Chalamet muss warten

»Marty Supreme« war der überraschende Verlierer des Abends. Aber nach dem großen Mischpoche-Fest im Vorjahr gab es einen großen und viele kleine Erfolge für die jüdischen Filmfans

von Sophie Albers Ben Chamo  16.03.2026