Online-Ausstellung

Aschkenasische Schätze

Die Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg Foto: picture alliance/dpa

Auf einer neuen Internetseite präsentiert die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg mittelalterliche jüdische Bibelhandschriften. Die »Versunkene Schätze« betitelte multimediale Ausstellung will Schätze der jüdischen Gelehrtenkultur ab dem 12. Jahrhundert vorstellen, wie die Hochschule am Donnerstag mitteilte.

Die Online-Ausstellung ist in sieben Themenabschnitte unterteilt: »Die Torarolle – auch heute noch ‚antik‘«,  »Das Buch der Bücher: Die Entstehung der ersten Bibelcodices«, »Aschkenasische Bibelhandschriften«, »Die Bibel und ihre Auslegung«, »Der Talmud, das Herz des Judentums«, »Bücher im religiös-liturgischen Leben« sowie »Rabbinische Gelehrtenkultur«.

Die Seite verbindet Videos, Audioaufnahmen und hochauflösende Fotografien mit erläuternden wissenschaftlichen Texten. Es gehe um einen neuen Weg, das intellektuelle und kulturelle Erbe des mittelalterlichen aschkenasischen Judentums in Deutschland und Frankreich zu entdecken. kna/ja

Solingen

100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zentrum für verfolgte Künste

Die Ausstellung erzählt von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn, wie das Museum ankündigte

 11.03.2026

Programm

Kakaniens Kinder, Jakobs Zelte und Israels Superfood: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 12. bis zum 19. März

 11.03.2026

Filmfestival von Cannes

Barbra Streisand erhält Ehrenpalme

Das jüdische Multitalent gewann zehn Grammy Awards, zwei Oscars und elf Golden Globes. Nun kommt eine weitere Ehrung hinzu

 11.03.2026

TV-Tipp

»Doctor Strange in the Multiverse of Madness« bei ProSieben

Fortsetzung des Superheldenfilms um den titelgebenden Magier

von Jan Lehr  11.03.2026

Lanz und Precht

»Irgendwie so bombt man sich das Ganze am Ende zurecht«

In ihrem wöchentlichen Podcast versuchen sich Talkmaster Markus Lanz und Philosoph Richard David Precht an einer Analyse der Hintergründe des Irankriegs – und scheitern gewaltig

von Michael Thaidigsmann  11.03.2026

Berlin-Neukölln

Wer ist dieser Mann?

Er lehrte arabische Schüler die Geschichte des Holocausts, organisierte einen Austausch mit Israelis und hielt Drohungen stand. Hudhaifa Al-Mashhadanis Geschichte faszinierte die Medien, begeisterte Politiker und schenkte ihm das Vertrauen jüdischer Organisationen. Aber ist alles daran wahr?

von Mascha Malburg  11.03.2026

TV-Tipp

Die Puppe mit dem Hitlergruß: Das turbulente Leben der Unternehmerin Käthe Kruse

»Ich kauf‘ Euch keine Puppen - macht Euch selber welche!« Max Kruses junge Geliebte nahm diese brüske Absage wortwörtlich und wurde berühmt. Arte zeichnet die bewegte Biografie von Käthe Kruse nach

von Manfred Riepe  11.03.2026

Amulette

Erfurter Ausstellung zeigt israelische Kunst

Die Galerie Waidspeicher zeigt Werke israelischer Künstlerinnen und 555 Hamsa-Amulette aus Jerusalem. Das Motiv der Hamsa in Form einer geöffneten Hand ist im Judentum, im Islam und im Christentum gebräuchlich

von Matthias Thüsing  10.03.2026

München

Ermittlungen zu Nazi-Parole gegen Fleischhauer eingestellt

Der Kolumnist bedient sich bei einem Podcast eines Slogans der Nationalsozialisten, um damit den AfD-Nachwuchs zu kritisieren. Deshalb wird gegen ihn ermittelt - jedoch nicht besonders lang

 10.03.2026