Berlin

21 rechtsextremistische Musikveranstaltungen

Rechtsrock-Festival in Themar in Thüringen, Juli 2019 Foto: dpa

Von Januar bis März 2020 haben in Deutschland 21 rechtsextremistische Musikveranstaltungen stattgefunden. Das geht aus einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Links-Fraktion hervor. Bei den Veranstaltungen handelte es sich den Angaben zufolge um zehn Konzerte und elf Liederabende.

BUNDESREGIERUNG Acht der Konzerte hätten mehr als 1200 Zuschauer gehabt, so die Bundesregierung. Sieben der Liederabende seien von mehr als 300 Menschen besucht worden.

Wie aus der Antwort der Bundesregierung weiter hervorgeht, fanden im ersten Quartal dieses Jahres außerdem zehn dem Wortlaut nach »sonstige Veranstaltungen mit Musikdarbietungen« statt. 14 dieser Veranstaltungen seien von fast 800 Menschen besucht worden. Zu den übrigen zwei Konzerten, vier Liederabenden und vier sonstigen Veranstaltungen liegen den Angaben zufolge keine Besucherzahlen vor. kna

Reimund Leicht

»Präsenz und Sichtbarkeit verstärken«

Der Leiter des Judaistik-Instituts an der FU Berlin über Herausforderungen auf dem Campus, die vakante zweite Professur und Lehre zu jüdischer Kultur im modernen Israel

von Ayala Goldmann  09.01.2026

Berlin

Dschungelcamp-Kandidatin stichelt gegen Gil Ofarim: »Ganz übel«

Die Teilnahme des jüdischen Musikers sorgt für heftige Reaktionen. Nun wirft ihm auch Kandidatin Belstler-Boettcher Fehlverhalten in der sogenannten Davidstern-Affäre vor

 09.01.2026

Osnabrück

Christian Berkel hat zu viele Bücher

Das Problem: »Wir haben mal versucht, eine alphabetische Ordnung in den Bücherschrank zu bringen, aber mittlerweile liegen die Neuen einfach obenauf«, so der jüdische Autor und Darsteller

 09.01.2026

Berlin

Swing-Konzert nach Hüftoperation

Nur Tage nach dem Eingriff will Andrej Hermlin wieder auf der Bühne sein. Unter anderem steht ein großes Konzert in der Philharmonie an

von Imanuel Marcus  08.01.2026

Trauer

Schöpfer der Todesmarsch-Mahnmale: Hubertus von Pilgrim ist tot

Der Bildhauer Hubertus von Pilgrim ist im Alter von 94 Jahren in Pullach bei München gestorben. Internationale Bekanntheit erlangte er durch sein Mahnmal für die Opfer des Dachauer Todesmarschs vom April 1945

 08.01.2026

Debatte

Gil Ofarim reagiert auf Kritik an Dschungelcamp-Teilnahme

Gil Ofarim sorgt mit dem Einzug ins Dschungelcamp wieder für Wirbel. Nach Boykott-Aufrufen von Fans äußert er sich erstmals selbst

 08.01.2026

Kulturkolumne

Litwaks: Bin ich einer von ihnen?

Kühl, rational, berechnend und skeptisch – so sind sie laut der »YIVO Encyclopedia of Jews in Eastern Europe«

von Eugen El  08.01.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  08.01.2026

Ausstellung

Saurier, Krieg und Davidsterne

»Bad/Good Jews« von Marat Guelman und Yury Kharchenko in Berlin setzt sich auf beeindruckende Weise mit jüdischer Kunst und Identität auseinander

von Stephen Tree  08.01.2026