Ausstellung

12.000 Jahre Geschichte

Älteste im Original erhaltene kartografische Darstellung des Heiligen Landes aus dem 6. Jahrhundert Foto: Archäologisches Institut - Georg-August-Universität Göttingen

Jahrtausendealte Funde aus dem Kulturraum am Toten Meer zeigt ab Freitag eine Ausstellung im Paderborner Museum in der Kaiserpfalz. Die Schau Leben am Toten Meer, die bis zum 15. November läuft, widme sich rund 350 Exponaten und 12.000 Jahren Geschichte, erklärte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch in Münster.

qumran Zu sehen seien gut 2000 Jahre alte Fragmente von Bibelhandschriften aus Qumran sowie bis zu 8000 Jahre alte Textilfunde und Handschriften antiker Gelehrter wie Plinius und Ezechiel. Zu den 23 Leihgebern zählen laut LWL die Israelische Altertümerbehörde, das Israel-Museum Jerusalem, das Ashmolean Museum in Oxford und das British Museum in London.

Wegen der Corona-Krise musste der LWL die Sonderausstellung um gut zwei Monate verschieben. Sie umfasst die Themenbereiche »Natur und Selbsterhaltung«, »Wellness«, »Mobilität«, »Höhlen, Dörfer und Städte«, »Macht und Ohnmacht«, »Kult und Religion«, »Forschen« sowie »Textilien«. kna

Burkhard C. Kosminski

»Ich würde das Stück gerne im Osten spielen«

Der Intendant am Schauspiel Stuttgart über »Die Ermittlung« von Peter Weiss, die Existenzberechtigung Israels in der Kunst und seine Auszeichnung mit der Otto-Hirsch-Medaille

von Nicole Golombek  30.06.2026

Interview

»Der Oscar öffnete mir neue Türen«

Daniel Roher über seinen ersten Spielfilm »The Piano Tuner« und den Dreh mit Dustin Hoffman und Lior Raz

von Patrick Heidmann  30.06.2026

Meinung

Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Früher hätte man Journalisten wie Restle, die Juden unterstellen, sie seien nur Sprachrohr einer Regierung in Israel, die Eignung als Politik-Redakteure beim Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk abgesprochen. Zu Recht

von Michael Thaidigsmann  30.06.2026

Interview

»Schriftsteller sind quasi die Putzfrauen des Literaturbetriebs«

Slata Roschal über den Bachmannpreis, prekäre Lebenssituationen von Autoren und das Schreiben nach dem 7. Oktober 2023

von Katrin Richter  30.06.2026

Forschung

Historiker Gerber: Erinnerung an Holocaust verschwindet

Der Leipziger Historiker Jan Gerber wendet sich gegen ein kontinuierliches Verschwinden der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Schoa. Der Tod der letzten Zeitzeugen ist für ihn dabei nicht entscheidend

von Volker Hasenauer  29.06.2026

Festival

Trotz Rekordhitze: Tausende Gäste bei Jüdischer Woche in Leipzig

Trotz der sommerlichen Hitze und damit verbundener Programmänderungen seien die Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet auf großen Zuspruch gestoßen

 29.06.2026

Zahl der Woche

16 Stunden 25 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 28.06.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Warum sich jüdische Mädchen mehr für Fußball begeistern sollten

von Nicole Dreyfus  27.06.2026

Interview

»Deutsch-jüdische Geschichte ist nichts Verstaubtes«

Der Judaist Alexander Dubrau über seine neue Aufgabe als Direktor des Leo Baeck Instituts Jerusalem, akademische Herausforderungen und den Austausch mit der breiten Öffentlichkeit

von Sabine Brandes  27.06.2026