Vereinigte Arabische Emirate

»We Remember« in Dubai

Dubai am Persichen Golf Foto: imago images/Arabian Eye

In Dubai ist die erste Ausstellung zum Holocaust auf der Arabischen Halbinsel eröffnet worden. »We Remember« heißt die Schau im Museum Crossroads of Civilizations, die nach Worten der Betreiber zu einer Dauerausstellung werden soll. 

»Uns ist sehr wichtig, uns auf Bildung über die Tragödien des Holocaust zu konzentrieren, denn Bildung ist das Gegenmittel zu Ignoranz«, sagte Museumsgründer Ahmed Obaid al-Mansuri. Bei der Eröffnung am Mittwoch waren auch die Botschafter Israels und Deutschlands in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Eitan Na’eh und Peter Fischer, anwesend, wie die Zeitung »The National« am Donnerstag berichtete.

toleranz Das 2012 gegründete und privat geführte Museum Crossroads of Civilizations befasst sich unter anderem mit Themen rund um Toleranz und Multikulturalismus. Nach Angaben der Betreiber ist es die erste Ausstellung zum Holocaust auf der Arabischen Halbinsel.

Die Emirate hatten vergangenen September gemeinsam mit Bahrain die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel besiegelt. Die beiden ölreichen Golfstaaten versprechen sich wirtschaftliche Vorteile, schmieden aber mit Israel vor allem eine Allianz gegen den gemeinsamen Erzfeind Iran. In Sicherheitsfragen arbeiteten die Emirate und Israel schon vorher zusammen. dpa

Frankreich

»Freiheit ist leicht zu verteidigen«

Der Philosoph und Fernsehmoderator Raphaël Enthoven über Verantwortung, Spinozas Erbe und das Einzige, was uns wahrhaft zu erfüllen vermag

von Ute Cohen  28.10.2026

USA

Mike Tyson will seine Flagge zurück

Der Ex-Boxweltmeister legt sich mit einer Streetwear-Marke an, die ein altes Design in seinem Namen politisiert hat. Dabei geht es auch um Israel

von Hanna Persson  28.10.2026

Showbiz

Noah Wyle ist der »Sexiest Man Alive«, meint das »People«-Magazin

Der »The Pitt«-Star darf sich über den Titel freuen, der einst auch Harrison Ford schmückte. Seine Kinder sticheln schon, sagt Wyle

 28.10.2026

Medien

BBC zahlt 480.000 Euro Entschädigung nach Antisemitismus-Vorwurf

Die entlassene Produzentin Lucie Kon erhält fast 500.000 Euro von der BBC nach Antisemitismus-Vorwürfen. Nach dem 7. Oktober 2023 wurde ihre Arbeit beim öffentlich-rechtlichen Sender unerträglich

von Jamie Shapiro  27.10.2026

San Francisco/New York

KI mit Elvis-Songs gefüttert: Millionenklage gegen Anthropic

»Return To Sender« und diverse weitere Lieder des King of Rock’n’ Roll sollen ohne Zustimmung ins KI-Training geflossen sein

 27.10.2026

Island

Wo die Mikwe eine heiße Quelle war

Seit diesem Jahr hat der Inselstaat erstmals ein jüdisches Gemeindezentrum. Juden spielten in der Geschichte des Landes allerdings eine wichtigere Rolle als bisher bekannt

von Elke Wittich  26.10.2026

Miami

Bei den koscheren Panthern

Seit 2015 gibt es an der Florida International University die jüdische Studierendenorganisation »Hillel«. Zu Besuch an einem Nachmittag im Oktober

von Katrin Richter  26.10.2026

USA

Schalom, Sydney?

Gossip-Alarm! Angeblich will Schauspielerin Sydney Sweeney Musik-Mogul Scooter Braun heiraten. Und dafür konvertieren

von Sophie Albers Ben Chamo  25.10.2026

Essay

Der Druck der Straße: Kann Frankreich seine Juden noch schützen?

Eine Republik, die ihre Rathäuser nicht schützen kann, wird auch ihre Juden nicht mehr lange beschützen können, meint unser Gastautor

von Rabbiner Pinchas Goldschmidt  23.10.2026