Warschau

Unterstützung für Judenretter

Stanlee Stahl, Vizepräsidentin der Jewish Foundation for the Righteous, und der Schoa-Überlebende Marian Turski (r.) Foto: dpa

Eine New Yorker jüdische Stiftung hat am Sonntag in Warschau 35 christliche Polen geehrt, die während der Schoa ihr Leben riskierten, um Juden zu retten. Wie die Jewish Telegraphic Agency meldete, sei es der Versuch, denjenigen etwas zurückzugeben, die in Europas dunkelsten Tagen Tausenden Juden beistanden.

Dankbarkeit »Worte reichen nicht aus, um Ihnen gegenüber die Dankbarkeit des jüdischen Volkes zum Ausdruck zu bringen«, sagte Stanlee Stahl, geschäftsführende Vizepräsidentin der Jewish Foundation for the Righteous, zu den Rettern. Sie nannte sie »die wenigen Edlen, die sich dazu entschieden, nicht Zuschauer zu sein«.

Die früheren Retter sind inzwischen hochbetagt. Die 1986 gegründete New Yorker Stiftung hilft ihnen mit Geld für Medikamente, Hörgeräte und Ähnliches. Außerdem bekommt jeder Retter eine besondere Weihnachtszahlung für Essen und Heizung. Das Geld wird vor allem von amerikanischen Juden gespendet. ja

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