uman

Über 32.000 jüdische Pilger in ukrainischer Stadt eingetroffen

Vor der Pandemie kamen jedes Jahr rund 30.000 Pilger zu Rosch Haschana nach Uman (Herbst 2017). Foto: REUTERS

In der ukrainischen Stadt Uman sind trotz des russischen Angriffskrieges Zehntausende Pilger zum jüdischen Neujahrsfest eingetroffen. Das ukrainische Innenministerium nannte am Freitag eine Zahl von mehr als 32.300 Chassiden, die schon in der Stadt seien. Allein seit Donnerstag seien mehr als 10.000 in die Ukraine eingereist. Um Uman wurden aus Sicherheitsgründen Kontrollpunkte errichtet, an denen die Pilger kontrolliert und registriert werden. Die Feiern werden bis Sonntag gehen.

warnung Jedes Jahr pilgern Zehntausende orthodoxe Juden zum jüdischen Neujahr nach Uman zum Grab des Rabbi Nachman. Die knapp 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Kiew gelegene Kreisstadt hatte vor dem russischen Einmarsch vom Februar 2022 dabei nur etwas über 80 000 Einwohner. Uman ist mehrfach von Angriffen russischer Raketen und Drohnen betroffen gewesen. Israel hat seine Bürger daher auch verstärkt vor Reisen in das Kriegsgebiet gewarnt. dpa

Schweiz

Das sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen

Eine neue Rangliste des Bundesamts für Statistik gibt Aufschluss

von Nicole Dreyfus  27.08.2026 Aktualisiert

Mythos

Wie lange Haare ikonografisch wurden - vom biblischen Samson zum norwegischen Haaland

Seine blonde Mähne wurde zu seinem Markenzeichen - ebenso wie seine reichlichen Tore. Nun hat der norwegische Stürmer Erling Haaland sich die Haare abrasiert. Verliert er damit seine Macht? Vorbilder legen das nahe

von Johannes Peter Senk  26.08.2026

Nachruf

Wie Dolly Parton zur Ikone wurde

Die Country-Legende Dolly Parton ist tot. Dass sie zu einem weltweit verehrten Star wurde, lag auch an ihren jüdischen Freunden und Geschäftspartnern

von Sophie Albers Ben Chamo  26.08.2026

Schweiz

Gewalt-Demo gegen Israel in Basel verboten

Die Polizei hält die geplante Anti-Israel-Demo, bei der die Organisatoren »Tod dem Zionismus« wünschen, für nicht bewilligungsfähig

von Nicole Dreyfus  26.08.2026

Kommentar

Unpolitisch war gestern

Der ESC unterliegt künftig neuen Regeln für Krisenstaaten, Israel kann nach wie vor am Wettbewerb teilnehmen. Noch ist das keine Lex Israel. Aber der Eindruck entsteht

von Nicole Dreyfus  26.08.2026

USA

»Wenn es nötig wird, wollen wir bereit sein«

Die Familie Wertheimer durchlebt das Dilemma unserer Zeit: Wo fühlen sich Juden noch sicher?

von Sebastian Moll  25.08.2026

ESC

Moroccanoil steigt als Hauptsponsor aus

Die israelische Kosmetikmarke hat ihr Sponsoring des Musikwettbewerbs nach sechs Jahren beendet.

von Nicole Dreyfus  25.08.2026

Österreich

Exodus über die Alpen

Zehntausende Juden flohen nach der Schoa über die Hohen Tauern nach Italien und weiter nach Palästina. Heute folgen ihre Nachfahren und andere Wanderer der historischen Route

von Pascal Beck  24.08.2026

Russland

Putins Doppelschlag gegen Jabloko

Die einzige Antikriegs-Partei wurde von der Wahl ausgeschlossen und ihr Anführer zu mehr als elf Jahren Straflager verurteilt

von Alexander Friedman  24.08.2026