Boston

Talmudschüler retten Ertrinkenden mit Hakenkreuz-Tattoo

Die Jeschiwa-Studenten spazierten um den Chestnut-Hill-Stausee und retteten den Mann. Foto: imago

Eine Gruppe jüdischer Teenager aus dem Raum Boston hat einen Ertrinkenden gerettet, der – wie sich später herausstellte – ein Hakenkreuz-Tattoo hatte. Laut dem lokalen Nachrichtensender Channel 10 waren die Jugendlichen Jeschiwa-Studenten aus dem Bostoner Vorort Brighton, die um den Chestnut-Hill-Stausee herumspazierten.

Bei ihrem Spaziergang bemerkten sie, dass im Wasser ein Mann lag, und riefen einen Polizeibeamten um Hilfe, der gerade auf Streife unterwegs war.

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UNBEEINDRUCKT »Als ich mich ihnen näherte, rannten zwei von ihnen zu meinem Auto und riefen, da sei ein Körper im Wasser«, sagte der Polizist Carl Mascoli dem Radiosender. »Doch während ich ihn aus dem Wasser zog, bemerkte ich, dass sich auf seiner Hand ein Hakenkreuz-Tattoo befand.«

Mascoli erzählte den Teenagern von dem Tattoo. Doch die Jungen, erzählt er, wirkten von der Information unbeeindruckt. »Sie baten mich lediglich, den Mann, den ich aus dem Wasser gezogen hatte, wissen zu lassen, dass es vier junge jüdische Jungen waren, die dabei geholfen haben, sein Leben zu retten«, sagte Mascioli.

Amerikanischen Medien gegenüber erklärte der Polizist: »Ohne die vier Jungen wäre mir der Mann im Wasser wohl nicht aufgefallen. Was sie getan haben, war eine gute Tat, und das ist ein Teil des Lebens. Wir sollten allen helfen.«  ja

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