Palermo

Synagoge in der Altstadt

Altstadt von Palermo Foto: Thinkstock

Rund 500 Jahre nach der Vertreibung der Juden aus Sizilien wird es in Palermo erstmals wieder eine Synagoge geben. Die Erzdiözese Palermo stellt nach Angaben des Online-Nachrichtendienstes »Vatican Insider« vom Mittwoch einen Gebetsraum zur Verfügung. Das nicht mehr für liturgische Zwecke genutzte Oratorio di Santa Maria del Sabato werde der Union der jüdischen Gemeinden in Italien zur unentgeltlichen Nutzung anvertraut.

kirchenkomplex Der Gebetsraum in der Altstadt von Palermo gehört zum Kirchenkomplex von San Nicola da Tolentino an der zentralen Via Maqueda. Bis zur Vertreibung der Juden aus Sizilien im Jahr 1493 durch Isabella und Ferdinand von Spanien stand dort eine Synagoge.

Der Name Oratorio di Santa Maria del Sabato gehe zwar nicht auf die jüdische Vergangenheit des Ortes, sondern auf die samstägliche Spendensammlung der früher dort ansässigen Bruderschaft zurück, erklärte der Ökumene-Verantwortliche der Erzdiözese, Pietro Magro: »Aber es ist dennoch schön, dass dieser Ort in seinem Namen die Erinnerung an den Schabbat aufrechterhält.« epd

Kanada

Kritik an Pro-Terror-Konferenz in Toronto

Die Veranstaltung soll die Massaker vom 7. Oktober 2023 würdigen und wird von verbotenen Organisationen getragen

 18.05.2026

Großbritannien

Ausstellung zu Hamas-Massaker wegen Sicherheitsbedenken ohne Hinweisschild

Die Polizei will den genauen Standort der Schau möglichst lange geheim halten. Anti-Terror-Einheiten sind in den Schutz der Präsentation über den Terror des 7. Oktobers eingebunden

 18.05.2026

Frankreich

Das Glück, wenn ich es will

Gérard Blitz und Gilbert Trigano gründeten einst den Club Méditerranée. Und eine Utopie der Gemeinsamkeit aus der Nachkriegszeit wurde zum Trend

von Mark Feldon  17.05.2026

Hollywood

Der unaufgeregte Glam der Zoë Kravitz

Die Tochter berühmter Eltern hat sich eine eigene Karriere aufgebaut – und ist stolz auf ihre afroamerikanischen und jüdischen Wurzeln

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Genf

Ronald Lauder warnt vor Entfremdung zwischen Israel und der Diaspora

»Wir müssen bestehende Risse reparieren, bevor es zu spät ist«, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

 15.05.2026

Nachruf

Mann mit Prinzipien

Ein halbes Jahrhundert lang stand »Abe« Foxman im Dienst der Anti-Defamation League, die Hälfte davon als ihr Chef. Nun ist der Schoa-Überlebende im Alter von 86 Jahren gestorben

von Michael Thaidigsmann  14.05.2026

Washington D.C.

Mehr als eine Million Dollar für Schutz jüdischer Einrichtungen in Los Angeles

Das Geld fließt ins Community Security Initiative Program. Das Projekt arbeitet mit jüdischen Einrichtungen zusammen und koordiniert Kontakte zu Sicherheits- und Rettungsbehörden

 12.05.2026