New York

Schawuot in der Synagoge?

Park Avenue Synagoge

Jüdische New Yorker könnten sich an diesen Schawuotfest wieder in ihren Gotteshäusern treffen – allerdings nur in kleiner Runde.

Unter der Bedingung, dass die Versammlungen klein bleiben und unter Wahrung der sozialen Distanzregeln stattfinden, könnte ein gemeinsames Gebet an den Feiertagen möglich gemacht werden, sagte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, laut Medienberichten am Sonntag.

RICHTLINIEN In den nächsten Tagen würden Richtlinien herausgegeben, die sowohl für Schawuot als auch für den Memorial Day gelten, fügte er hinzu. Am Memorial Day wird in den USA am letzten Montag im Monat Mai der Gefallen gedacht, die als Soldaten in Kriegen getötet wurden.

Cuomo war bei einem Briefing für Journalisten gefragt worden, ob eine kleine Anzahl von Betern sich für eine Schawuot-Zeremonie versammeln dürfe.

TORA Schawuot (wörtlich: »Wochenfest«) beginnt am Abend des 28. Mai und endet am Abend des 30. Mai. Das Fest erinnert an die Annahme der Tora am Berg Sinai durch die Israeliten.

Seit Mitte März waren Gottesdienste in New York wegen der Corona-Pandemie untersagt. Cuomo hatte damals Zusammenkünfte jeglicher Größenordnung verboten. Im US-Bundesstaat New York sind bisher weit über 20.000 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, die durch das Coronavirus ausgelöst wird. ag

Frankreich

»Freiheit ist leicht zu verteidigen«

Der Philosoph und Fernsehmoderator Raphaël Enthoven über Verantwortung, Spinozas Erbe und das Einzige, was uns wahrhaft zu erfüllen vermag

von Ute Cohen  28.10.2026

USA

Mike Tyson will seine Flagge zurück

Der Ex-Boxweltmeister legt sich mit einer Streetwear-Marke an, die ein altes Design in seinem Namen politisiert hat. Dabei geht es auch um Israel

von Hanna Persson  28.10.2026

Showbiz

Noah Wyle ist der »Sexiest Man Alive«, meint das »People«-Magazin

Der »The Pitt«-Star darf sich über den Titel freuen, der einst auch Harrison Ford schmückte. Seine Kinder sticheln schon, sagt Wyle

 28.10.2026

Medien

»Jüdin« auf der Stirn

Die entlassene Produzentin Lucie Kon erhält fast 500.000 Euro von der BBC nach Antisemitismus-Vorwürfen. Nach dem 7. Oktober 2023 wurde ihre Arbeit beim öffentlich-rechtlichen Sender unerträglich

von Jamie Shapiro  27.10.2026

San Francisco/New York

KI mit Elvis-Songs gefüttert: Millionenklage gegen Anthropic

»Return To Sender« und diverse weitere Lieder des King of Rock’n’ Roll sollen ohne Zustimmung ins KI-Training geflossen sein

 27.10.2026

Island

Wo die Mikwe eine heiße Quelle war

Seit diesem Jahr hat der Inselstaat erstmals ein jüdisches Gemeindezentrum. Juden spielten in der Geschichte des Landes allerdings eine wichtigere Rolle als bisher bekannt

von Elke Wittich  26.10.2026

Miami

Bei den koscheren Panthern

Seit 2015 gibt es an der Florida International University die jüdische Studierendenorganisation »Hillel«. Zu Besuch an einem Nachmittag im Oktober

von Katrin Richter  26.10.2026

USA

Schalom, Sydney?

Gossip-Alarm! Angeblich will Schauspielerin Sydney Sweeney Musik-Mogul Scooter Braun heiraten. Und dafür konvertieren

von Sophie Albers Ben Chamo  25.10.2026

Essay

Der Druck der Straße: Kann Frankreich seine Juden noch schützen?

Eine Republik, die ihre Rathäuser nicht schützen kann, wird auch ihre Juden nicht mehr lange beschützen können, meint unser Gastautor

von Rabbiner Pinchas Goldschmidt  23.10.2026