USA

Rauswurf Nummer zwei

Rex Tillerson Anfang Februar 2018 im US-Außenministerium in Washington Foto: dpa

Nur wenige Stunden nach der Entlassung von US-Außenminister Rex Tillerson, die US-Präsident Donald Trump am Dienstag per Twitter mitteilte, ist auch dessen Sprecher Steve Goldstein gefeuert worden.

Das berichteten internationale Medien unter Berufung auf Goldstein. Ihm sei in einem Anruf aus dem Weißen Haus mitgeteilt worden, seine Dienste würden nicht länger benötigt, und er könne wie sein Chef seine Sachen packen.

Presse Goldstein, der als Sprecher und Staatssekretär im US-Außenministerium fungierte, hatte der Presse am Dienstag berichtet, Tillerson sei gegen dessen Willen entlassen worden: »Der Außenminister hat nicht mit dem Präsidenten gesprochen und kennt die Gründe (für seine Entlassung) nicht, aber er ist dankbar für die Gelegenheit, zu dienen, und glaubt immer noch daran, dass ein öffentliches Amt eine edle Berufung ist«, so Goldstein. Der Minister habe die Absicht gehabt, »wegen der greifbaren Fortschritte in wichtigen Fragen der nationalen Sicherheit im Amt zu bleiben.«

Tillerson wird seine Dienste am 31. März beenden. Zu seinem Nachfolger ernannte Trump den bisherigen CIA-Chef Mike Pompeo. Als Grund nannte der US Präsident unterschiedliche politische Ansichten, unter anderem in der Frage des Atomabkommens mit dem Iran. ag

London

Iraner wegen Ausspähung jüdischer Einrichtungen verhaftet

Die Antiterroreinheit der Londoner Polizei hat in der Nacht zehn Personen festgenommen, darunter vier mutmaßliche Spione der Islamischen Republik

 06.03.2026

Großbritannien

Radikal pragmatisch

Ahmed Fouad Alkhatib arbeitet an einem palästinensischen Staat. Für den brauche es vor allem Frieden und Zusammenarbeit in der Region, sagt der Mann, der in Gaza und in den USA aufgewachsen ist

von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski  04.03.2026

Österreich

Der jiddische Sherlock Holmes

Der Schriftsteller Jonas Kreppel schuf im Wien der k. u. k. Zeit einen jüdischen Meisterdetektiv. Nun wurde die Krimireihe von einem New Yorker Autor wiederbelebt

von Jörn Pissowotzki  04.03.2026

Kalifornien

»Tehrangeles« jubelt

Im Großraum Los Angeles lebt die größte persische Exilgemeinde der Welt. Sie unterstützt das militärische Vorgehen der USA und Israels. Auch über die Zukunft des Iran machen sich viele Gedanken

von Gunda Trepp  04.03.2026

Demonstrierende schwenkten am Montag israelische und iranische Flaggen vor der israelischen Botschaft in Berlin und riefen „Danke, IDF!“.

Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Schweiz

Drohung gegen koscheren Supermarkt

In Zürich ist es am Samstagabend zu einem Großaufgebot der Polizei vor jüdischen Einrichtungen gekommen

von Nicole Dreyfus  01.03.2026

Deutschland

Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland wegen Iran-Krieg

Wegen des Krieges in Nahost rechnet der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, mit einer »gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland«

 01.03.2026

Israel

Netanjahu an Iraner: »Vollendet es«

Regierungschef Benjamin Netanjahu richtet sich mit einer Ansprache auf Farsi an die iranische Bevölkerung

 01.03.2026

Iran

Britischer Verteidigungsminister: »Iran verliert die Kontrolle über seine Kommandostrukturen«

Großbritannien beteiligt sich am Militäreinsatz gegen den Iran. Verteidigungsminister Healey warnt vor wahllosen iranischen Angriffen

 01.03.2026