US-Kongress

Jüdische Kandidatin bekommt Hasspost

Erin Schrode Foto: Courtesy of Erin Schrode

Eine junge jüdische Kongress-Kandidatin der Demokraten ist kurz vor den Vorwahlen in Kalifornien antisemitisch angegriffen worden. Wie amerikanische Medien berichteten, teilte Erin Schrode (25) auf ihrer Facebook-Seite mit, dass sie in den Sozialen Medien und auf ihrer Mailbox bedroht und beleidigt wurde.

Die Neonazi-Website »Daily Stormer«, die ein Unterstützer von Donald Trump betreibt, hatte Schrodes private Mailadresse und ihre Mobiltelefonnummer veröffentlicht.

auszüge
Daraufhin wurde sie mit Hunderten Hassbotschaften bombardiert. Auf ihrer Facebook-Seite zitierte sie am Samstagabend Auszüge: »Jeder weiß, es ist Zeit für Amerikas erste üble spätpubertäre Congress-Itzig-Möse!«, »Heizt den Ofen an!«, »Alle würden mit Freude lachen, wenn die Gang sie vergewaltigt und ihr dann die Bagelfresse einschlägt«, »Geh nach Israel, wo du hingehörst – oder in den Ofen! Du hast die Wahl.«

Amerikanische Medien berichten, dass inzwischen das FBI ermittelt und die örtliche Polizei zusätzliche Streifen einsetzt, um für die Sicherheit der Kandidatin zu sorgen.

Schrode ist nicht die einzige prominente Jüdin, die von angeblichen Trump-Unterstützern mit einer Flut von Hasspost angegriffen wird. Die Anti-Defamation League hat im vergangenen Monat eine Taskforce eingerichtet, weil mehrere jüdische Journalisten angegriffen wurden, nachdem sie Trump kritisiert hatten. ja

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