USA

Ivanka besucht Grab des »Rebben«

Ivanka Trump Foto: dpa

Während der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, am Wochenende letzte Veranstaltungen vor der Wahl am Dienstag absolvierte, suchten seine Tochter Ivanka und sein Schwiegersohn Jared Kushner offenbar Unterstützung von höherer Seite.

Das observante jüdische Paar – Ivanka Trump war vor ihrer Hochzeit mit Jared Kushner, der Präsidentschaftskandidat Trump als Berater unterstützt, zum Judentum konvertiert – wurde Samstagabend am Grab des Lubawitscher Rebben Menachem Mendel Schneerson in Queens gesichtet. Das berichtete die Online-Ausgabe der israelischen Tageszeitung »Haaretz« am Sonntag.

Ohel Das Grab ist als »Ohel« – als Zelt – bekannt. Schneerson, der siebte Lubawitscher Rebbe, starb 1994 und ist dort gemeinsam mit seinem Schwiegervater beerdigt. Zehntausende Menschen besuchen jährlich die Grabstätte.

Eine ultraorthodoxe Website überschrieb ihren Artikel laut Haaretz mit »Ivanka betet – Donald ist gerettet! Als Ivanka im Ohel des Rebben war, zog ihn der Geheimdienst von der Bühne«.

Die »Yeshiva World News« berichtete, dass der Besuch der Grabstätte etwa zur gleichen Zeit stattfand, als Geheimdienstmitarbeiter Trump bei einer Wahlveranstaltung in Reno, Nevada, von der Bühne zogen, weil es Todesdrohungen gegen den Republikaner gegeben haben soll. Einige Trump-Fans twitterten, die Intervention des Rebben habe Donald Trump das Leben gerettet.

Washington D.C.

Mehr als eine Million Dollar für Schutz jüdischer Einrichtungen in Los Angeles

Das Geld fließt ins Community Security Initiative Program. Das Projekt arbeitet mit jüdischen Einrichtungen zusammen und koordiniert Kontakte zu Sicherheits- und Rettungsbehörden

 12.05.2026

Jubilar

Architektur als Zeichen der Hoffnung - Daniel Libeskind wird 80

Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für den Amerikaner ist Bauen Teil der Erinnerungskultur

von Sigrid Hoff  12.05.2026

Meinung

Wer definiert das Judentum?

Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Üechtland verleiht dem messianischen Rabbiner Mark S. Kinzer die Ehrendoktorwürde. Das belastet das jüdische Verhältnis zu einem katholischen Partner

von Zsolt Balkanyi-Guery  12.05.2026

Essay

Warum ich Zionist bin

Heute ist Zionismus für viele ein Schimpfwort und gleichbedeutend mit Rassismus. Da muss eine Verwechslung vorliegen. Antizionismus ist Rassismus. Der Zionismus ist die selbstverständlichste Antwort auf zweitausend Jahre Verfolgung, Vertreibung und Völkermord

von Mathias Döpfner  12.05.2026

Runder Geburtstag

Meister der Linien: Architekt Daniel Libeskind wird 80

Er hat weltberühmte Gebäude entworfen – aber noch nie eines für sich selbst. Für den Architekten ist das gar kein Widerspruch, denn ihn interessiert ja etwas anderes

von Julia Kilian  11.05.2026

New York

Familie orthodoxer Jugendlicher verklagt Uber nach mutmaßlicher Vergewaltigung

Ein Uber-Taxichauffeur soll das minderjährige Opfer transportiert und damit gegen Regeln verstoßen haben, bevor es zu dem Sexualverbrechen kam

 11.05.2026

London

Mann nach antisemitischem Angriff angeklagt

Der 34-Jährige soll in Enfield mehrere Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft bedroht, beleidigt und attackiert haben

 11.05.2026

London

Tausende demonstrieren gegen Judenhass

Die Kundgebung nahe der Downing Street fand vor dem Hintergrund einer Serie antisemitischer Vorfälle und Angriffe in Großbritannien statt

 11.05.2026

New York

Abe Foxman gestorben

Der Holocaust-Überlebende und frühere ADL-Chef galt über Jahrzehnte als eine der bekanntesten Stimmen im Kampf gegen Judenhass in den USA

 11.05.2026