Österreich

»Historisches Abkommen«

Verschärfte Sicherheit: Synagoge in Wien Foto: imago images/Alex Halada

Mit vier Millionen Euro im Jahr will der österreichische Staat künftig die jüdische Gemeinde in Wien unterstützen – das ist dreimal so viel wie bislang. Ähnlich wie in Deutschland soll die Vereinbarung nun auch in Österreich auf eine gesetzliche Grundlage gestellt werden.

Vor allem für den Schutz der jüdischen Einrichtungen in der Hauptstadt, wo die meisten österreichischen Juden leben, fließt künftig mehr Geld. Rund 3,7 Millionen Euro wendet die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien jedes Jahr allein für Sicherheit auf. Das entspricht fast einem Viertel ihres Budgets.

konsolidierung Aber auch Schulen und soziale Einrichtungen der IKG sollen von dem Abkommen profitieren. »Das Gesetz ermöglicht eine Konsolidierung der Kultusgemeinde, es sichert den Bestand und damit die vielfältigen Leistungen der IKG, wie wir sie derzeit kennen«, schrieb IKG-Präsident Oskar Deutsch in einem Brief an die Gemeindemitglieder.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Deutsch dankte der schwarz-grünen Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler für die Unterstützung. Die gesetzliche Absicherung und die Anerkennung der Einheitsgemeinde staatlicherseits trage dazu bei, dass man den Umfang der Leistungen auch für künftige Generationen erhalten könne. mth

Großbritannien

Vier Krankenwagen vor Synagoge in Brand gesteckt

Die Londoner Polizei geht von einem antisemitischen Motiv aus

 23.03.2026

Journalismus

Neuer Georg Stefan Troller Preis ehrt Beiträge über jüdisches Leben

Er hat einst das Interview-Format revolutioniert. Ein neuer Journalisten-Preis wird im Namen des im September 2025 gestorbenen Schoa-Überlebenden Georg Stefan Troller ausgeschrieben

 20.03.2026

Irak

»Ich wurde von Idioten entführt«

903 Tage lang war die russisch-israelische Wissenschaftlerin Elizabeth Tsurkov als Geisel in der Gewalt pro-iranischer Terroristen. Dies ist ihre persönliche Feldstudie zur Brutalität autoritärer Regime

von Elizabeth Tsurkov  20.03.2026 Aktualisiert

New York

Zohran Mamdani missbraucht St. Patrick’s Day für Anklage gegen Israel

Elisha Wiesel wirft dem Bürgermeister vor, an dem irischen Feiertag »eine bösartige Ritualmordlegende gegen Juden« verbreitet zu haben, indem er behauptete, sie hätten in Gaza einen »Genozid« begangen

 19.03.2026

Interview

»Die Toleranz gegenüber kontroversen Filmen ist seit dem 7. Oktober gesunken«

Die 11. Ausgabe des jüdischen Filmfestival Yesh! will das Judentum in seiner ganzen Vielfalt und Widersprüchlichkeit zeigen

von Nicole Dreyfus  18.03.2026

Karin Prien

»Meine Großmutter war für die Nazis genau so eine Frau«

Die Bildungsministerin begegnet beim Besuch des Holocaust-Museums in Washington der Erinnerung an ihre eigene Familie. Und sie zieht Schlüsse für ihre heutige Aufgabe

 15.03.2026

Rotterdam

Brandanschlag auf Synagoge: Vier Personen festgenommen

Die niederländische Polizei hat am Freitag vier Personen im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf eine Synagoge festgenommen

 14.03.2026

Amsterdam

Explosion an jüdischer Schule

Nach einem nächtlichen Angriff auf eine jüdische Schule betonen Stadt und Regierung: Antisemitismus darf keinen Platz haben. Die Überwachung jüdischer Einrichtungen bleibt verstärkt

 14.03.2026

Rotterdam

Wieder Brandanschlag auf Synagoge - diesmal in Holland

Erneuter Terrorakt gegen die jüdische Gemeinschaft: Am Freitagmorgen wurde am Eingang des Gotteshauses der jüdischen Gemeinde Rotterdam ein Feuer gelegt

 13.03.2026