USA

Hilfe für Tornado-Opfer

Bild der Zerstörung: Straßenszene nach dem Tornado in Oklahoma Foto: dpa

Ein Chabad-Zentrum in Oklahoma-City hat seine Gebäude als Unterkunft für Menschen geöffnet, die durch den Tornado obdachlos geworden sind. »Während wir den Schmerz der anderen fühlen, sind wir dankbar, dass wir in der Lage sind, unsere Ressourcen zu nutzen und helfen können«, sagte Rabbi Ovadia Goldman, Co-Direktor von Chabad Southern Oklahoma.

zerstörung Ein Tornado hatte am Montag in Moore, einem Vorort von Oklahoma-City, gewütet und ein Bild der Zerstörung hinterlassen. 24 Menschen, darunter sieben Kinder, kamen dabei ums Leben. Weitere Tote werden noch unter den Trümmern vermutet. Hunderte Menschen wurden verletzt.

Die Chabad-Gemeinde Southern Oklahoma sammelt Geld und Sachspenden für die Obdachlosen. Goldman sagte, er habe Anrufe von Einzelpersonen und Organisationen in New York, Ohio, Iowa, Illinois, Kalifornien und aus dem Ausland erhalten. Alle böten den Opfern Hilfe an.

Beileid Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sandte am Dienstagmorgen ein Kondolenzschreiben an US-Präsident Barack Obama. »Im Namen der Regierung und des Volkes Israel übermittele ich Ihnen und den Menschen in den Vereinigten Staaten nach dem Tornado, der in Oklahoma gewütet und Menschenleben gefordert hat, unser tief empfundenes Beileid«, schrieb Netanjahu. »Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schwierigen Zeit bei den Opfern dieser Tragödie und ihren Familien.« jta

Spendenkonto: www.jewishokc.com

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 18.09.2026

Jerusalem Post

Neue Rangliste: 109 jüdische Influencer teilen sich 50 Plätze

Zwei Altbekannte schaffen es in 2026 an die Spitze der alljährlich im September veröffentlichten Rangliste

von Michael Thaidigsmann  18.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke durch arabische Männer: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Nachruf

Peter Max: Der Künstler hinter den bunten Bildern der Hippie-Ära

Peter Max Finkelstein ist tot. Er wurde in Berlin geboren. Seine Familie und er flohen vor den Nazis nach Shanghai und kamen später über Israel nach Amerika.

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken

von Leticia Witte  17.09.2026

Hilfe in Zeiten des Krieges

Wie geht es Juden in der umkämpften Ukraine und im angrenzenden Rumänien? Unser Autor begleitete eine ZWST-Delegation auf ihrer Reise nach Czernowitz und Suceava

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Heute vor 100 Jahren wurde Aron Jean-Marie Lustiger geboren

von Andrea Krogmann  16.09.2026

Judenhass

»Während er mir in den Kopf schneidet, sagt er: ›Die Juden erschießen Kinder‹«

Eine neue Dokumentation enthüllt ein erschreckendes Ausmaß an Antisemitismus im britischen Gesundheitssystem

 16.09.2026