USA

Hilfe für Tornado-Opfer

Bild der Zerstörung: Straßenszene nach dem Tornado in Oklahoma Foto: dpa

Ein Chabad-Zentrum in Oklahoma-City hat seine Gebäude als Unterkunft für Menschen geöffnet, die durch den Tornado obdachlos geworden sind. »Während wir den Schmerz der anderen fühlen, sind wir dankbar, dass wir in der Lage sind, unsere Ressourcen zu nutzen und helfen können«, sagte Rabbi Ovadia Goldman, Co-Direktor von Chabad Southern Oklahoma.

zerstörung Ein Tornado hatte am Montag in Moore, einem Vorort von Oklahoma-City, gewütet und ein Bild der Zerstörung hinterlassen. 24 Menschen, darunter sieben Kinder, kamen dabei ums Leben. Weitere Tote werden noch unter den Trümmern vermutet. Hunderte Menschen wurden verletzt.

Die Chabad-Gemeinde Southern Oklahoma sammelt Geld und Sachspenden für die Obdachlosen. Goldman sagte, er habe Anrufe von Einzelpersonen und Organisationen in New York, Ohio, Iowa, Illinois, Kalifornien und aus dem Ausland erhalten. Alle böten den Opfern Hilfe an.

Beileid Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sandte am Dienstagmorgen ein Kondolenzschreiben an US-Präsident Barack Obama. »Im Namen der Regierung und des Volkes Israel übermittele ich Ihnen und den Menschen in den Vereinigten Staaten nach dem Tornado, der in Oklahoma gewütet und Menschenleben gefordert hat, unser tief empfundenes Beileid«, schrieb Netanjahu. »Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schwierigen Zeit bei den Opfern dieser Tragödie und ihren Familien.« jta

Spendenkonto: www.jewishokc.com

Schweiz

Opfer von Crans-Montana auch in Deutschland in Behandlung

Nach dem schweren Brand in einer Bar werden drei Verletzte in Stuttgart und Tübingen behandelt. Die Kliniken setzen auf spezialisierte Versorgung und halten sich mit Details zurück

 02.01.2026

Ehrung

Bundespräsident Steinmeier gratuliert Blumenthal zum 100. Geburtstag

Michael Blumenthal hatte eine steile Karriere in den USA hingelegt, unter anderem als Finanzminister, bevor er den Chefposten im Jüdischen Museum Berlin übernahm. Zum runden Geburtstag würdigt ihn der Bundespräsident.

 02.01.2026

Crans-Montana

Nach tödlicher Brandkatastrophe: Drei jüdische Personen vermisst

Unklarheit über jüdische Opfer, die israelische Freiwilligenorganisation ZAKA ist vor Ort angereist und hilft nach Brandkatastrophe im Schweizer Nobelskiort Crans-Montana

 02.01.2026

Sydney

Das Mizwa-Haus am Bondi Beach

Chabad-Rabbiner laden am Bondi Beach Juden und Nichtjuden zum Beten, gemeinsamen Essen und Gedenken an die Opfer des Massakers vom 14. Dezember ein

 01.01.2026

Crans-Montana

Inferno bei Silvesterparty: Dutzende Tote in der Schweiz. Chabad-Betsaal von Großbrand nicht betroffen

Was bislang über die Explosion im Schweizer Nobel-Skiort bekannt ist

von Christiane Oelrich  01.01.2026 Aktualisiert

New York

Neuer Bürgermeister holt Anti-Israel-Aktivisten-Anwalt ins Führungsteam

Zohran Mamdani hat sein Amt als Bürgermeister New Yorks angetreten. Ein Neuzugang in seinem Führungsteam beunruhigt die jüdische Gemeinschaft mehr denn je

 01.01.2026

Sydney

Sydney: Neujahrszeremonie mit Gedenkminute

Mit einer Gedenkminute und Projektionen wurde während der Neujahrszeremonie der Opfer des Bondi-Massakers gedacht

 31.12.2025

Iran

Proteste im Iran nehmen zu - Hinrichtungen auch

Ein Videoclip, in dem ein Mann in Teheran Regierungspolizisten auf Motorrädern trotzt, sorgt online für Begeisterung. Derweil verspricht der Mossad den Demonstranten Unterstützung

 31.12.2025 Aktualisiert

Australien

»Ich wollte verhindern, dass unschuldige Menschen getötet werden«

Ahmed Al-Ahmed, der »Held von Sydney«, hat sich erstmals persönlich zu seinem mutigen Eingreifen während des Massakers an einer Chanukka-Feier am Strand geäußert

von Nicole Dreyfus  29.12.2025