Coronavirus

Harvey Weinstein infiziert

Der Filmproduzent Harvey Weinstein Foto: dpa

Coronavirus

Harvey Weinstein infiziert

Der wegen Sexualverbrechen inhaftierte Filmproduzent soll sich im Gefängnis angesteckt haben

 23.03.2020 14:11 Uhr

Der wegen Sexualverbrechen im den USA im Gefängnis einsitzende Hollywood-Produzent Harvey Weinstein hat sich mit dem Coronavirus infiziert und ist mittlerweile in eine Isolierzelle verlegt worden. Das gab Michael Powers, Vorsitzender der örtlichen Vereinigung der Strafvollzugsbeamten, bekannt.

Weinstein war erst am vergangenen Mittwoch aus dem Gefängnis auf Rikers Island in New York City in die Haftanstalt Wende östlich von Buffalo verlegt worden.

Wärter Am Sonntag sei das Ergebnis des Virustests eingegangen, es sei sowohl bei Weinstein als auch bei einigen Gefängniswärtern positiv ausgefallen. Letztere seien in jetzt in Quarantäne. Es gebe viel zu wenig Schutzkleidung für seine Mitglieder, sagte Powers.

Mindestens 38 Personen auf Rikers Island wurden bislang positiv auf das Coronavirus getestet, die Hälfte davon männliche Häftlinge, teilte die Gefängnisleitung am Wochenende mit. Auch in Wende gibt es weitere mit dem Grippeerreger infizierte Häftlinge.

Strafen New York ist einer der am stärksten von der Pandemie betroffenen US-Bundesstaaten. Die Behörde, die die New Yorker Gefängnisse beaufsichtigt, hat bereits empfohlen, Häftlinge, die nur relativ kurze Gefängnisstrafen absitzen, entweder zu begnadigen oder ihre Haftstrafe vorübergehend auszusetzen.

Der 68-jährige Weinstein war am 11. März wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 23 Jahren verurteilt worden.  mth

Ungarn

Netanjahu gratuliert Wahlsieger Magyar – und lobt Orban

Israels Premier: »Orban ist ein wahrer Freund Israels, der fest an der Seite Israels stand angesichts ungerechter internationaler Verleumdungen«

 13.04.2026

Nachruf

Ein Leben, das amtlich nicht vorgesehen war

Mit Robert Kreutner ist einer der letzten Menschen, der 1938 vom St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger gerettet wurde, gestorben

von Stefan Keller  13.04.2026

Budapest

Nach Wahlsieg: Magyar äußert sich erstmals zu Israel

Ungarns designierter Ministerpräsident will künftig wieder mit dem Internationalen Strafgerichtshof kooperieren. Auch zu möglichen EU-Sanktionen gegen Israel bezog Péter Magyar Stellung

 13.04.2026

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  12.04.2026 Aktualisiert

Washington

Warum jetzt? Melania Trumps rätselhafter Epstein-Auftritt

Melania Trump tritt kaum allein vor die Presse. Doch jetzt spricht sie über ein Thema, das ihr Ehemann so gern umschiffen wollte: den Epstein-Skandal

 10.04.2026

Auszeichnung

Olaf Scholz bekommt die Leo-Baeck-Medaille

Das in New York ansässige Leo-Baeck-Institut würdigt den Altbundeskanzler. Laudator soll der frühere US-Außenminister Antony Blinken sein

 10.04.2026

Ukraine

Selenskyj: »Pessach handelt vom Sieg der Freiheit«

Der ukrainische Präsident empfängt zu Pessach Rabbiner in Kyjv und wendet sich mit einer Grußbotschaft an Juden in der gesamten Welt

von Eugen El  07.04.2026

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Großbritannien

Brandanschlag in London: Untersuchungshaft für Verdächtige

Mehrere Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Golders Green werden in Brand gesetzt. Vor Gericht erschienen nun drei Verdächtige

 04.04.2026