Schweiz

Erstmals Stolpersteine in Zürich verlegt

Blick über die Limmat auf Fraumünster und Stadthaus in Zürich Foto: Thinkstock

In Zürich sind erstmals sogenannte Stolpersteine zur Erinnerung an dort einst ansässige Holocaust-Opfer gelegt worden. Einer davon erinnert an Lea Berr, wie der Verein Stolpersteine Schweiz am Freitag berichtete.

Berr wurde 1915 in einer jüdischen Familie aus der Schweiz in Buenos Aires geboren. Sie lebte später in Zürich, bevor sie 1937 einen Franzosen heiratete und nach Frankreich zog. Das Paar sowie ihr knapp zwei Jahre alter Sohn wurden in deutschen Vernichtungslagern ermordet.

initiative Das deutsche Künstlerpaar Katja und Gunter Demnig hat die »Stolperstein«-Initiative in den 90er-Jahren gestartet. Mehr als 70.000 Steine wurden seitdem verlegt – viele davon in Deutschland, aber auch in Österreich, Belgien, Frankreich, Italien, Norwegen, Polen und den Niederlanden.

In der Schweiz engagieren sich bei der Initiative unter anderem die Schriftstellerin Ruth Schweikert und der Historiker Jakob Tanner. dpa

USA

Jüdischer Stolz auf der New York Fashion Week

Zum ersten Mal war eine exklusiv jüdische Modenschau Teil des berühmten Events. Mit Modest Fashion, Abendkleidern und Bikinis

von Sophie Albers Ben Chamo  01.10.2026

Nachruf

Esther Rantzen mit 86 Jahren gestorben

Die Journalistin setzte sich für Kinder, Senioren und eine Legalisierung der Sterbehilfe in Großbritannien ein

 01.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

New York

Mamdani legt Antisemitismus-Plan vor, jüdische Organisationen üben scharfe Kritik

Das Konzept des Bürgermeisters blende den Zusammenhang zwischen der Gewalt gegen Juden in New York und antiisraelischer Propaganda bewusst aus, sagt einer der Kritiker

 30.09.2026

Kiew

85. Jahrestag: Selenskyj gedenkt ermordeter Kyjiwer Juden

Vor 85 Jahren besetzten deutsche Truppen die heutige ukrainische Hauptstadt. Sie ermordeten zehntausende Menschen. Präsident Selenskyj stellt bei einer Gedenkfeier den Bezug zur Gegenwart her

 30.09.2026

Fußball

Im Kreuzfeuer: Irischer Nationalspieler mit israelischer Mutter

Finn Azaz wurde für Irlands Nationalkader für die Länderspiele gegen Israel nominiert. Weil er eine israelische Mutter hat, soll seine Zukunft im irischen Team aber infrage stehen

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Interview

»Es ist beängstigend, wie sich die Geschichte wiederholt«

Evan Bernstein (51) ist seit Kurzem neuer CEO von B’nai B’rith International, der ältesten jüdischen Wohltätigkeitsorganisation. Um den wachsenden Antisemitismus zu bekämpfen, will Bernstein vor allem die lokale Vernetzung verbessern

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Vergessener Held

Die vielen Leben des Jack Boeki

Ein jüdischer US-Agent und die Naziverbrecher in Nürnberg

von Joachim Heinz  29.09.2026

Niederlande

»Der 7. Oktober, das bin ich«: Student der Uni Maastricht will an Terrorangriff teilgenommen haben

Ein 22-jähriger Palästinenser, der in den Niederlanden studiert, erweckt in einem Instagram-Video den Eindruck, er habe an der Terrorattacke der Hamas auf Israel teilgenommen. Jetzt griff die Hochschule durch

 28.09.2026