USA

Erstmals Rosch Haschana im Weißen Haus

Bisherige US-Präsidenten sprachen routinemäßig vor Rosch Haschana mit führenden Vertretern der jüdischen Community in Telefonkonferenzen und übermittelten ihre Neujahrswünsche. Foto: picture alliance / AA

Im Weißen Haus wird es in diesem Jahr erstmals eine Rosh-Haschana-Party geben. Wie amerikanisch-jüdische Medien berichten, lädt US-Präsident Joe Biden am 30. September zu einem Neujahrsempfang in seinen Amtssitz ein.

Bereits in seiner Zeit als zweiter Mann im Staat hinter dem damaligen Präsidenten Barack Obama (2009 bis 2017) veranstaltete Biden als erster Vizepräsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten jedes Jahr Empfänge zu Rosch Haschana und Sukkot in seiner damaligen Residenz, dem Naval Observatory in Washington.

Bisherige US-Präsidenten sprachen routinemäßig vor Rosch Haschana mit führenden Vertretern der jüdischen Community in Telefonkonferenzen und übermittelten ihre Neujahrswünsche.

CHANUKKA Seit den 90er-Jahren gibt es im Weißen Haus Empfänge zu einigen jüdischen Feiertagen: Bill Clinton (1993–2001) war der erste amerikanische Präsident, der eine Chanukka-Party für Mitarbeiter ausrichtete, George W. Bush (2001–2009) machte daraus eine öffentliche Veranstaltung für führende Vertreter der jüdischen Gemeinde.

Seine Nachfolger Barack Obama und Donald Trump setzten diese Praxis fort. Obama führte dann in seiner Amtszeit Pessach-Seder im Weißen Haus ein – eine Praxis, die Trump nicht weiterführte. ja

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