Amsterdam

Ein jüdischer Aprilscherz

Foto: Liberaal Joodse Gemeente Amsterdam

Die Liberale Jüdische Gemeinde Amsterdam (LJG) hat spezielle Kippot bestellt, die im Kampf gegen das Coronavirus auch als Mundschutz verwendet werden können. Dies berichtete die niederländische Tageszeitung »Het Parool«.

»Die Mundkippa ist sowohl für erwachsene Männer als auch für kleine Kinder gemacht, aber für die Dauer des Coronavirus haben wir beschlossen, dass sie in der Synagoge auch Frauen verwenden können«, schrieb die Gemeindeverwaltung in einer E-Mail an die rund 1000 Mitglieder.

mundkippa »Sie können die Mundkippa sowohl an Mund als auch an Nase binden, um sich vor Ansteckung zu schützen – Sie können das Keppel aber auch auf den Kopf legen und unter dem Kinn zusammenbinden.«

Die Kippot seien bei 40 Grad waschbar, träfen jedoch erst am 9. März ein, da man sie in China bestellt habe. Mitglieder erhielten die Mundkeppel kostenlos, Nichtmitglieder müssten 2,50 Euro pro Stück bezahlen. Allerdings dürfe jede Familie höchstens zehn mitnehmen.

Anfragen ergaben, dass es sich um einen Witz zu Purim handelt, eine Art jüdischen Aprilscherz.  ja

Vilnius

Litauen will weitere Entschädigungszahlungen an Juden leisten

Jüdische Opfer der deutschen und sowjetischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg sollen insgesamt 37 Millionen Euro erhalten

 25.11.2022

Fussball

Koscher in Katar?

Jüdische Gäste sind bei der Weltmeisterschaft willkommen – aber es gibt Einschränkungen

von Daniel Killy  24.11.2022

Rom

Jüdischer Weltkongress tagte im Vatikan

Erstmals in der Geschichte der Kirche ist ein Papst Gastgeber eines offiziellen Treffens jüdischer Repräsentanten

 23.11.2022

New York

6500 Rabbiner auf einem Bild

Chabad-Gesandte aus aller Welt trafen sich zu ihrer Jahreskonferenz – mit obligatorischem Gruppenfoto

 22.11.2022

Porträt

Masal tow, Calvin Klein!

Geboren wurde der Nachfahre ungarisch-jüdischer Einwanderer 1942 als Calvin Richard Klein im New Yorker Stadtteil Bronx

von Christina Horsten  21.11.2022

Europa

Tour de Maccabi

Das erste Radrennen des jüdischen Sportverbands soll im Sommer 2023 durch Ungarn, Polen und die Slowakei führen

von György Polgár  19.11.2022

Tschechien

»Zionistische Verschwörer«

Vor 70 Jahren begann in Prag der Prozess gegen Rudolf Slánský, den Generalsekretär der kommunistischen Partei

von Kilian Kirchgeßner  19.11.2022

Brüssel

Von Zeitzeugen zu Zweitzeugen

Die EU-Kommission lud Vertreter der Zivilgesellschaft ein, um sich europaweit im Kampf gegen Antisemitismus zu vernetzen

von Michael Thaidigsmann  17.11.2022

Rumänien

Schechita soll ausdrücklich erlaubt werden

Bukarest bringt Gesetzesinitiative für jüdisches Schlachten auf den Weg

 17.11.2022