England

Britischer Neonazi zu drei Jahren Haft verurteilt

Das Manchester Crown Court Foto: picture alliance / empics

Weil er im Netz zum Töten jüdischer Menschen und Mitgliedern der LGBTQI-Gemeinschaft aufrief, ist ein Mann in Großbritannien zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der 40-Jährige hatte sich in fünf Fällen zur Verbreitung oder Publikation von Material mit Aufruf zum rassistischen Hass für schuldig bekannt, wie es in einer Mitteilung der Polizei in der Grafschaft Derbyshire am Mittwoch hieß. Demnach fand die Strafmaßverkündung am Manchester Crown Court bereits am Montag statt.

Im Haus des 40-Jährigen hatte die Polizei bei einer Durchsuchung nach seiner Festnahme im Februar vergangenen Jahres laut Mitteilung auch Nazi-Fahnen, Nazi-Kühlschrankmagnete, ein Porträt von Adolf Hitler sowie faschistische und rassistische Schriften gefunden.

Detective Inspector Chris Brett von der Einheit Counter Terrorism Policing East Midlands (CTPEM) sprach von einem Anstieg von Hass-Botschaften im Internet und rief die Menschen auf, sich zu melden, sollten sie besorgt über das Verhalten von Familienmitgliedern, Freunden oder Kollegen sein. »Wir haben weltweit gesehen, wie Online-Posts dieser Art ernsthafte, echte Auswirkungen hatten - einschließlich, traurigerweise, Todesfällen«, sagte Brett. dpa

Internetbetrug

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau warnt vor Fake-Webseite

Wer die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen will, muss bei der Buchung aufpassen. Denn aktuell gibt es eine gefakte Webseite, teilte die Gedenkstätte mit

von Christiane Laudage  04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

USA

Jüdische MAGA-Aktivistin an der Uni mit Tod bedroht

Die jüdische Studentin und Trump-Unterstützerin Liz Benichou wurde auf dem Campus der University of Michigan attackiert und zu Boden gestoßen

von Nicole Dreyfus  04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

USA

Die innere Sicherheit

Wie jüdische Gemeinden ihren Alltag gegen wachsenden Antisemitismus verteidigen – und sich zunehmend selbst schützen müssen. Ein Ortsbesuch in Washington, D.C. und Miami

von Katrin Richter  02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026

Polizisten und Demonstranten vor der US-Botschaft in London

Proteste

Erneut Hunderte Festnahmen bei Gaza-Demo in London

Seit dem Verbot von Palestine Action sind in Großbritannien Tausende Menschen festgenommen worden. Auch bei einer Kundgebung in London griff die Polizei ein

 01.11.2026

Italien

Mann in Mailand wegen Anschlagsplänen auf Synagoge festgenommen

Im Großraum Mailand stellt die Polizei einen 22 Jahre alten Mann, der Anschläge auf eine Synagoge und eine islamische Einrichtung geplant haben soll. Die Hintergründe sind noch unklar

 29.10.2026

»A young woman in a dress and a man in a plaid shirt sit at a small outdoor restaurant table at night, smiling and talking, with food and drinks on the table and city lights in the background.«

Hollywood

Nach dem Happy End ist davor

In der dritten Staffel der Erfolgsserie »Nobody Wants This« machen Joanne und ihr »Hot Rabbi« den Neben-Romanzen Platz. Und dann wird auch noch konvertiert. Spoiler Alert

von Sophie Albers Ben Chamo  29.10.2026