Manchester

Brandstiftung in koscheren Restaurants

Manchester Town Hall Foto: dpa

Nach zwei Brandstiftungen in koscheren Restaurants in Manchester ermittelt die Polizei wegen des Verdachts antisemitischer Hassverbrechen. Das berichtete die britische Zeitung »Jewish News«. Die Vorfälle, die nach Ansicht der Polizei in Zusammenhang miteinander stehen, ereigneten sich am vergangenen Freitag und an diesem Dienstag, jeweils in den frühen Morgenstunden. Verletzt wurde niemand.

Brandbeschleuniger Im »JS Restaurant« in Prestwich öffneten die Angreifer ein Fenster und schütteten Brandbeschleuniger in den Raum. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, bevor größerer Schaden entstand. Zuvor hatten Täter vergeblich versucht, im »Taam Restaurant« auf der Bury New Road eine Milchtüte mithilfe von Benzin und einem Streichholz anzuzünden. Außerdem warfen sie ein Fenster mit einem Stein ein.

Die zuständige Polizeichefin Charlotte Cadden sagte nach Angaben der »Jewish News«, glücklicherweise sei niemand verletzt worden, aber die Polizei betrachte die Vorfälle als antisemitische Hassverbrechen: »Das ist auf jeden Fall besorgniserregend – für die Menschen, die in dieser Gegend leben, und für die Geschäfte.«

CST Amanda Bomsztyk, lokale Direktorin der jüdischen Sicherheitsorganisation CST (Community Security Trust) rief Gemeindemitglieder dazu auf, ruhig zu bleiben und sich bei verdächtigen Vorkommnissen an die Behörden und den CST zu wenden. ag

Großbritannien

Radikal pragmatisch

Ahmed Fouad Alkhatib arbeitet an einem palästinensischen Staat. Für den brauche es vor allem Frieden und Zusammenarbeit in der Region, sagt der Mann, der in Gaza und in den USA aufgewachsen ist

von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski  04.03.2026

Österreich

Der jiddische Sherlock Holmes

Der Schriftsteller Jonas Kreppel schuf im Wien der k. u. k. Zeit einen jüdischen Meisterdetektiv. Nun wurde die Krimireihe von einem New Yorker Autor wiederbelebt

von Jörn Pissowotzki  04.03.2026

Kalifornien

»Tehrangeles« jubelt

Im Großraum Los Angeles lebt die größte persische Exilgemeinde der Welt. Sie unterstützt das militärische Vorgehen der USA und Israels. Auch über die Zukunft des Iran machen sich viele Gedanken

von Gunda Trepp  04.03.2026

Demonstrierende schwenkten am Montag israelische und iranische Flaggen vor der israelischen Botschaft in Berlin und riefen „Danke, IDF!“.

Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Schweiz

Drohung gegen koscheren Supermarkt

In Zürich ist es am Samstagabend zu einem Großaufgebot der Polizei vor jüdischen Einrichtungen gekommen

von Nicole Dreyfus  01.03.2026

Deutschland

Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland wegen Iran-Krieg

Wegen des Krieges in Nahost rechnet der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, mit einer »gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland«

 01.03.2026

Israel

Netanjahu an Iraner: »Vollendet es«

Regierungschef Benjamin Netanjahu richtet sich mit einer Ansprache auf Farsi an die iranische Bevölkerung

 01.03.2026

Iran

Britischer Verteidigungsminister: »Iran verliert die Kontrolle über seine Kommandostrukturen«

Großbritannien beteiligt sich am Militäreinsatz gegen den Iran. Verteidigungsminister Healey warnt vor wahllosen iranischen Angriffen

 01.03.2026

Türkei

Exil-Iraner im Glück

Nach dem Tod Chameneis feiern Exil-Iraner in der Türkei die Möglichkeit ihrer Rückkehr. Doch schwingt auch Sorge mit

 01.03.2026