Hollywood

Barbra Streisand beschwert sich direkt bei Apple-Chef

Barbra Streisand im Jahr 2018 in Malibu (Kalifornien) Foto: picture alliance/AP Photo

Die Hollywood-Ikone Barbra Streisand (81) berichtet davon, wie sie bei Apple-Chef Tim Cook wegen der falschen Aussprache ihres Namens intervenierte. Die Apple-Sprachassistenz Siri habe ihren Namen einfach nicht richtig ausgesprochen: »Mein Name wird nicht mit einem Z geschrieben«, betonte die 81-Jährige.

Schon früher hatte sie erklärt, dass das S in ihrem Nachnamen stimmlos - also zischend - ausgesprochen werde. Die jüdische Schauspielerin und Sängerin meinte vermutlich das zweite »S« (Streisand). Ein Z wird im Englischen stimmhaft und damit weich ausgesprochen.

Die Aussprache ihres Namens sei doch ganz einfach, wunderte sich die Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin in dem Gespräch mit dem britischen Sender BBC. »Ich dachte, ich rufe besser Apple an, ich meine den Chef von Apple, Tim Cook«, erklärte sie. »Und er sorgte dafür, dass Siri die Aussprache meines Namens korrigierte.«

Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin, die in ihren neuen Memoiren »My Name is Barbra« von ihrem Aufstieg zum Weltstar erzählt, fügte hinzu: »Das ist ein Vorteil von Ruhm!« dpa

Sydney

Benefizkonzert abgesagt: Griechischer Chor verweigert Auftritt mit jüdischem Ensemble

Sowohl der Leiter des Chors als auch jüdische Organisationen sind entsetzt

 29.04.2026

Italien

Nächstes Jahr in Palermo

Über Jahrhunderte war das Judentum fester Bestandteil Siziliens. Dann wurde es mehr als 500 Jahre lang dem Vergessen preisgegeben. Die Geschichte einer Wiederentdeckung

von Mark Feldon  28.04.2026

Vereinte Nationen

Welche Chancen hat diese Frau?

Erstmals könnte eine Frau neue UN-Generalsekretärin werden. Mit im Rennen ist Rebeca Grynspan aus Costa Rica. Sollte sie gewählt werden, wäre sie auch die erste jüdische Person im Amt

von Michael Thaidigsmann  28.04.2026

Universität Gent

»So weit ist es also gekommen«

Israelfeindliche Aktivisten haben erneut ein Fakultätsgebäude besetzt - obwohl die belgische Uni bereits vor zwei Jahren die Kooperation mit drei israelischen Hochschulen beendet hatte

von Michael Thaidigsmann  27.04.2026

Kirgistan

Hotel verbietet »Juden und Tieren« den Zutritt

Eine erst vor wenigen Wochen eröffnete Unterkunft in der kirgisischen Stadt Osch musste nach Intervention der israelischen Botschaft ein Schild wieder abhängen

 27.04.2026

Nachruf

Dirigent Michael Tilson Thomas mit 81 Jahren gestorben

Als Chefdirigent der San Francisco Symphony wurde er berühmt. Doch er arbeitete mit Orchestern in aller Welt. Nun ist der Musiker mit 81 Jahren gestorben

 24.04.2026

Österreich

Der geneigte Antisemit

In Wien soll das Denkmal des einstigen Bürgermeisters Karl Lueger um 3,5 Grad gekippt werden. Die jüdische Gemeinde sähe die Bronzestatue lieber im Museum. Ein Ortsbesuch

von Tobias Kühn  24.04.2026

Tschernobyl

Damals in Tschernobyl

Im März 1987 arbeitete unser Autor zwei Wochen lang im havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl. Eine persönlicher Bericht über die Zeit in der Sperrzone und wie es danach weitergeht

von Vitalii Miasnikov  24.04.2026

Sowjetunion

Der Schatten von Tschernobyl

Auch 40 Jahre nach der Katastrophe beschäftigt das Reaktorunglück die Menschen. Unseren Autor begleitet sie seit der Kindheit. Persönliche Erinnerungen und ein politischer Blick zurück

von Alexander Friedman  24.04.2026