Kenia

Antisemitischer Angriff auf Rabbiner-Familie

Chabad-Rabbiner in Kenia: Shmuel Notik mit seiner Familie Foto: FB

Ein Rabbiner und seine Frau sind in Kenia Opfer eines gewaltsamen antisemitischen Überfalls geworden. Der Chabad-Rabbiner Shmuel Notik und seine Frau Chaya wurden am Dienstagabend im Jüdischen Gemeindezentrum Nairobi von insgesamt fünf Männern überfallen und angegriffen.

Die Rebbetzin trug bei dem Angriff Verletzungen davon und musste operiert werden. Ihr Mann wurde leicht verletzt; nachdem er versucht hatte, die Polizei zu rufen, wurde auch er geschlagen. Bei dem Überfall stahlen die Täter nach Angaben der israelischen Nachrichtenseite Ynet Computer, Pässe, Lebensmittel und religiöse Gegenstände.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Nach übereinstimmenden Medienberichten schlugen die Täter auf die Frau des Rabbiners mit Stöcken ein, drohten, sie zu töten und riefen antisemitische Beleidigungen. Daraufhin gelang es ihr, mit ihren Kindern ins Badezimmer zu flüchten die Tür zu verriegeln, bis schließlich die Polizei eintraf.

Nairobi hat eine der höchsten Kriminalitätsraten der Welt. Rabbiner Shmuel Notik und seine Frau ließen sich 2014 in Nairobi nieder. Bereits wenige Tage nach ihrer Ankunft wurde der Rabbiner in der kenianischen Hauptstadt überfallen;  sechs Männer, die mit Messern bewaffnet waren, hatten ihn in einer dunklen Straße abfangen.

Der Chabad-Rabbiner gab den Angreifern daraufhin sein Gebetbuch, eine Anstecknadel und ein Schofar, das er bei sich trug.  ja

Großbritannien

Brandanschlag in London: Untersuchungshaft für Verdächtige

Mehrere Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Golders Green werden in Brand gesetzt. Vor Gericht erschienen nun drei Verdächtige

 04.04.2026

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  04.04.2026

USA

So wild wie Doja Cat

Sie ist der einzige weibliche jüdische R&B-Superstar – und eine der erfolgreichsten Rapperinnen unserer Zeit

von Sarah Thalia Pines  04.04.2026

London

Jüdische Londoner fühlen sich von Aktivisten eingeschüchtert

Rund 40 Personen seien in ein jüdisch geprägtes Wohngebiet gezogen, hätten Parolen wie »Völkermord« skandiert und gefordert, der Staat Israel müsse verschwinden, sagen Augenzeugen

 01.04.2026

Nepal

Sederabend auf Rekordniveau

Wie Kathmandu zur Bühne einer der größten Pessachfeiern der Welt wurde

von Matthias Messmer  31.03.2026

Winnipeg

Jüdischer Anti-Zionist wird Chef der sozialdemokratischen NDP

Avi Lewis delegitimiere einen wesentlichen Teil jüdischer Identität, sagen jüdische Organisationen in Kanada

 31.03.2026

Österreich

Hamas-Narrative im ORF?

Für die Österreichische Medienbehörde ist klar, dass der ORF den Krieg im Gazastreifen in einer ausgestrahlten TV-Dokumentation verzerrt hat

von Nicole Dreyfus  30.03.2026

Porträt

Challa vom Prinzen

Idan Chabasov wurde mit seinen kunstvollen Zopfkreationen auf Instagram berühmt. Sein simples Rezept: Mehl, Wasser, Hefe und Verbundenheit zur jüdischen Gemeinschaft. Seine ersten Challot hat er in Berlin gebacken

von Nicole Dreyfus  29.03.2026

Gesa Ederberg

»Globaler und vielfältiger«

Die Berliner Rabbinerin über ihre neue Präsidentschaft der »Rabbinical Assembly«, amerikanische Kollegen und europäischen Elan

von Mascha Malburg  29.03.2026