USA

Angriff in Manhattan

Die Tat ereignete sich am Freitag in der West 37th Street nahe der 9th Avenue. Foto: Thinkstock

In Manhattan sind am Freitag zwei Jeschiwastudenten mit einem Molotowcocktail angegriffen worden. Nach Zeugenberichten soll der Täter geschrien haben: »Ich will euch töten!«

Erst am Sonntag wurde die Tat durch eine Meldung der New York Daily News bekannt. Demnach sind die beiden 20-jährigen Studenten Yosef Rachimi und Yisroel Gadafi unverletzt geblieben.

Tatort Die Tat ereignete sich in der West 37th Street nahe der 9th Avenue. Rachimi erzählte Journalisten, er habe bemerkt, wie es plötzlich an seinen Beinen heiß wurde und dann die Flasche auf dem Fußweg explodiert sei. Nach Aussage eines Zeugen habe der Täter ein blau-schwarzes T-Shirt getragen und sei »weiß und männlich« gewesen.

Im Gespräch mit der New York Daily News sagten die Studenten, dass nach dem Knall die Polizei gekommen sei, aber keine Anzeige aufgenommen habe. »Ein Beamter meinte etwa: ›Keine Verletzungen, es ist nichts passiert, gehen wir weiter‹«, erzählte Rachimi. Die New Yorker Polizei bemüht sich nun um Rechtfertigung: Man sehe sich den Angriff genau an, sagte ein Sprecher. ja

Kommentar

In diesem Land gibt es keinen Platz für Islamisten. Sie sollten konsequent abgeschoben werden

Eine Klarstellung

von Jessie Katz  05.07.2026

Ungarn

Ein Löffel Paprika, eine Prise Identität

Lili Lantos präsentiert auf Instagram ihr digitales Kochbuch mit jüdischen Familienrezepten. Dabei schafft sie Nähe, ohne viele Worte zu verlieren

von Nicole Dreyfus  05.07.2026

Wien

Antisemitismus am Denkmal für einen Antisemiten

Ausgerechnet am umstrittenen Denkmal für den einstigen Wiener Bürgermeister Karl Lueger ist es zu einem judenfeindlichen Eklat gekommen

 03.07.2026

Großbritannien

London ehrt Stefan Zweig

84 Jahre nach seinem Tod wird der berühmte österreichische Schriftsteller Stefan Zweig in London geehrt. Dorthin war er 1936 vor den Nazis geflohen

 02.07.2026

Schweiz

Zürcher Attentäter schweigt vor Gericht

Der 17-jährige Angeklagte, der am 2. März 2024 in Zürich einen orthodoxen jüdischen Mann fast tötete, verweigert vor Gericht jede Aussage. Ihm droht wegen mehrfachen versuchten Mordes die höchstmögliche Jugendstrafe von einem Jahr Freiheitsentzug.

von Nicole Dreyfus  02.07.2026

USA

Es war einmal ein »Reich der Güte«

Vor 250 Jahren wurden die Vereinigten Staaten gegründet. Aus jüdischer Perspektive war die Entstehung der Neuen Welt auch der Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte

von Paul Bentin  02.07.2026

Großbritannien

Oberrabbiner Mirvis fordert, den Ruf »Tod der IDF« unter Strafe zu stellen

Oberrabbiner Mirvis hat die Politik seines Landes zu einem schärferen juristischen Vorgehen gegen anti-israelische und antisemitische Hassrede aufgefordert

 01.07.2026

Proteste gegen Kushner-Projekt

Ein Land sieht pink: Albaniens Flamingo-Revolution ist nicht zu stoppen

Flamingos überall - und kein Ende in Sicht: EU-Beitrittskandidat Albanien ist fest im Griff einer Protestwelle. Fällt die Regierung unter der pinken Revolution?

von Markus Schönherr  30.06.2026

Österreich

Rabbiner Yaron Nisenholz wird Wiens neuer Oberrabbiner

Nach einem internationalem Auswahlverfahren übernimmt Rabbiner Yaron Nisenholz die religiöse Führung der IKG Wien

von Nicole Dreyfus  29.06.2026