Nahost

Zwei Raketen aus dem Jemen auf Israel abgefeuert

Wegen des jüngsten Angriffs der Huthi heulten in Tel Aviv erneut die Sirenen. Foto: picture alliance /

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben erneut zwei Raketen aus dem Jemen abgefangen, die in Richtung Israel abgefeuert worden waren. Die Geschosse seien gestoppt worden, bevor sie in israelisches Gebiet vordrangen, hieß es in der Mitteilung.

In verschiedenen Teilen Israels, darunter auch in Tel Aviv, gab es zuvor Raketenalarm. Die Warnsirenen sollen verhindern, dass Menschen von Raketenteilen getroffen werden.

Lesen Sie auch

Das US-Militär hatte am Mittwoch nach Angaben der vom Iran unterstützten Huthi erneut Stellungen der Organisation im Jemen angegriffen. Insgesamt gab es nach Darstellung Huthi-naher Medien 15 Luftangriffe auf die Hauptstadt Sanaa und ihre Umgebung.

Die Huthi beherrschen große Teile des Jemens. Sie fingen nach Ausbruch des Kriegs der Hamas gegen Israel im Oktober 2023 damit an, den jüdischen Staat aus Solidarität mit den Terroristenkollegen mit Raketen und Drohnen anzugreifen. Das Motto der Huthi lautet: »Gott ist groß, Tod Amerika, Tod Israel, Fluch über die Juden, Sieg dem Islam.« dpa/ja

Jerusalem

Eisenkot will Wehrpflichtgesetz und Untersuchung zum 7. Oktober vorantreiben

Der Vorsitzende der zentristischen Partei Yashar erklärt, er arbeite bereits an entsprechenden Gesetzesvorlagen. Ob er wirklich eine Regierung bilden kann, bleibt aber unklar

 30.10.2026

Umfrage

Mehrheit der Oppositionswähler befürwortet Regierungskoalition mit arabischer Partei

Befragt wurden Anhänger von Yashar, B’Yachad, der Demokraten sowie Yisrael Beitenu. Was denken diese Wähler?

 30.10.2026

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlkommission fordert Untersuchung möglicher ausländischer Einflussnahme

»Es wurden ernsthafte Verdachtsmomente an mich herangetragen«, sagt der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Noam Sohlberg

 29.10.2026

Jerusalem

Herzog will Neuwahlen vermeiden

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse appelliert der israelische Präsident an die politischen Lager, sich bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen kompromissbereit zu zeigen

 29.10.2026

Jerusalem

Auszählung der »Sonderstimmen« in Israel hat begonnen

Die Stimmen von Soldaten, medizinischem Personal, Patienten sowie israelischen Diplomaten im Ausland könnten die Sitzverteilung in der Knesset noch verändern

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl-Patt in Israel: Netanjahu und Eisenkot suchen Partner

Kein Lager hat eine Mehrheit, die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Während erste Gespräche laufen, erhebt Netanjahus Partei schwere Wahlbetrugsvorwürfe

 29.10.2026