Berlin

Wegen palästinensischer Terror-Parole vor Gericht

Foto: picture alliance/dpa

Eine 28-jährige Frau muss sich von heute an vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin wegen einer Parole verantworten, die sie während einer Pro-Terror-Demonstration im März gerufen haben soll. Der Vorwurf: »From the river to the sea, Palestine will be free« soll sie skandiert haben.

Diese Parole bezieht sich auf das Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer und stellt somit die Forderung einer Auslöschung Israels dar, des einzigen jüdischen Staates, der sich dort befindet. Sie wird von Israel- und Judenhassern in aller Welt regelmäßig gerufen. In Deutschland wird ihre Verwendung jedoch nicht in jedem Bundesland geahndet.

Die Anklage im jüngsten Fall lautet auf das Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen. Dieser Vorwurf wird auch erhoben, wenn etwa Logos der palästinensischen Terrororganisation Hamas gezeigt werden.

Lesen Sie auch

Ursprünglich hatte das Gericht eine Geldstrafe gegen die Angeklagte verhängt. Sie sollte 40 Tagessätze zu je 40 Euro bezahlen, legte jedoch Einspruch ein. Um 9.00 Uhr soll die Verhandlung beginnen.

Dies ist nicht die erste Verhandlung dieser Art. Vor zwei Wochen war eine 22-jährige Frau zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Kurz nach den Massakern des palästinensischen Terrors am 7. Oktober 2023 hatte sie dieselbe Parole gerufen und die Attacke, bei der 1200 Menschen ermordet wurden, damit befürwortet. ja

Jerusalem

Bericht: Kabinett billigte Maßnahmen gegen Siedlergewalt

Ministerpräsident Netanjahu bezeichnet die Gewalt extremistischer Siedler gegen Palästinenser als ein »metastasierendes Krebsgeschwür«

 22.07.2026

Medallienregen

Israelische Schüler holen 13 Medaillen bei internationalen Wissenschafts-Olympiaden

Besonders erfolgreich war das israelische Team bei der Internationalen Physik-Olympiade in Kolumbien

 22.07.2026

Jerusalem

Herzog warnt vor Gewalt im Wahlkampf: »Wahlen sind kein Bürgerkrieg«

Der Präsident appelliert an Politiker, Kandidaten und Wahlkampfhelfer aller Parteien, »rote Linien« nicht zu überschreiten

 22.07.2026

Beit Lid

Nach Festnahme eines Wehrdienst-Verweigerers: Tausende Haredim demonstrieren

Einzelne Teilnehmer versuchten, einen Zaun vor dem Gefängnis niederzureißen

 21.07.2026

Flugverkehr

Wegen des Krieges: Dutzende Flugausfälle pro Tag möglich

Die Amerikaner wollen weitere fliegende Tanker schicken. Die Konsequenzen: Tausende Passagiere pro Tag könnten ohne Flugverbindung dastehen

 21.07.2026

Photo by Al-Aqsa TV/UPI Photo via Newscom picture alliance

Gaza

Khalil al-Hayya wird neuer Hamas-Führer

Knapp zwei Jahre nach der Tötung ihres Anführers Yahya Sinwar durch die israelische Armee hat die radikalislamistische Hamas mit Khalil al-Hayya offenbar einen neuen Chef

 20.07.2026

Tel Aviv

Zamir warnt Iran vor Angriffen auf Israel

»Wir werden mit großer Stärke gegen jeden vorgehen, der uns schadet«, sagt der Generalstabschef, nachdem Trümmer einer iranischen Rakete auf Israel niedergegangen sind

 20.07.2026

Protest

Minister und Aktivisten demonstrieren für Wiederaufbau von Siedlungen in Gaza

Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir setzt sich seit Jahren für israelische Siedlungen im gesamten Gazastreifen ein. Premier Netanjahu lehnt das ab

 20.07.2026

Berlin

Humboldt-Universität will weiter mit Israel kooperieren

Die Berliner Humboldt-Universität ist gegen einen Boykott israelischer Hochschulen. Das Studierendenparlament hatte zuletzt einen Abbruch der Beziehungen gefordert

 20.07.2026