Anti-Terror-Krieg

Warum das Pentagon US-Elitesoldaten nach Israel entsendet

Das US-Verteidigungsministerium in Virginia schickte Elitesoldaten nach Israel. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Armeeangehörige aus den Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich seit einigen Tagen in Israel. Wie die »New York Times« (NYT) berichtet, handelt es sich um Elitesoldaten, deren Aufgabe es ist, die Streitkräfte Israels (IDF) zu unterstützen - und zwar in den Bereichen Aufklärung und Logistik.

Die Suche nach den etwa 240 Geiseln der palästinensischen Terrororganisation Hamas, von denen laut NYT zwei Dutzend amerikanische Staatsbürger sind, steht bei der Kooperation im Mittelpunkt. Bisher sind lediglich fünf Geiseln freigekommen.

Das Pentagon in Arlington (Bundesstaat Virginia) hat dem NYT-Bericht zufolge »mehrere Dutzend« Soldaten nach Israel geschickt. Zitiert wird der für Spezialoperationen zuständige, hochrangige Soldat Christopher Maier, der demnach angab, die US-Soldaten vor Ort seien auch für die Identifizierung amerikanischer Geiseln zuständig.

FBI-Agenten ebenfalls in Israel

In die andauernden Kämpfe gegen den palästinensischen Terror sind die Elitesoldaten aus Amerika den Angaben zufolge nicht involviert.

Auch Spezialisten für Geiselnahmen des FBI und Beamte des amerikanischen Außenministeriums sind laut NYT in Israel, um mit den eigenen Militärs und denen aus Israel zu kooperieren.

Die Zusammenarbeit Israels mit den USA ist auch in diesem Anti-Terror-Krieg eng. Bis in die höchste Ebene hinein findet ein regelmäßiger Austausch statt. Zwei amerikanische Flugzeugträger wurden unlängst ins östliche Mittelmeer geschickt - zur Abschreckung. im

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