Anti-Terror-Krieg

Warum das Pentagon US-Elitesoldaten nach Israel entsendet

Das US-Verteidigungsministerium in Virginia schickte Elitesoldaten nach Israel. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Armeeangehörige aus den Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich seit einigen Tagen in Israel. Wie die »New York Times« (NYT) berichtet, handelt es sich um Elitesoldaten, deren Aufgabe es ist, die Streitkräfte Israels (IDF) zu unterstützen - und zwar in den Bereichen Aufklärung und Logistik.

Die Suche nach den etwa 240 Geiseln der palästinensischen Terrororganisation Hamas, von denen laut NYT zwei Dutzend amerikanische Staatsbürger sind, steht bei der Kooperation im Mittelpunkt. Bisher sind lediglich fünf Geiseln freigekommen.

Das Pentagon in Arlington (Bundesstaat Virginia) hat dem NYT-Bericht zufolge »mehrere Dutzend« Soldaten nach Israel geschickt. Zitiert wird der für Spezialoperationen zuständige, hochrangige Soldat Christopher Maier, der demnach angab, die US-Soldaten vor Ort seien auch für die Identifizierung amerikanischer Geiseln zuständig.

FBI-Agenten ebenfalls in Israel

In die andauernden Kämpfe gegen den palästinensischen Terror sind die Elitesoldaten aus Amerika den Angaben zufolge nicht involviert.

Auch Spezialisten für Geiselnahmen des FBI und Beamte des amerikanischen Außenministeriums sind laut NYT in Israel, um mit den eigenen Militärs und denen aus Israel zu kooperieren.

Die Zusammenarbeit Israels mit den USA ist auch in diesem Anti-Terror-Krieg eng. Bis in die höchste Ebene hinein findet ein regelmäßiger Austausch statt. Zwei amerikanische Flugzeugträger wurden unlängst ins östliche Mittelmeer geschickt - zur Abschreckung. im

Sport

Tel Aviv rüstet sich für Marathon: Umfangreiche Straßensperrungen angekündigt

Der erste Startschuss fällt schon um 5:30 Uhr

 26.02.2026

»Pay for Slay«

Terror-Renten: Autonomiebehörde zahlte mehr als 130 Mio. Euro

Dem israelischen Sicherheitskabinett zufolge wurden sogar Gehälter von Lehrern gekürzt, um die Zahlungen aufrechtzuerhalten

 26.02.2026

Israel

Auf frischer Tat gerettet

Eine Raubgrabung fördert 2000 Jahre alte Geschichte zutage und führt zu einer antiken Steinwerkstatt

von Sabine Brandes  25.02.2026

Wirtschaft

»Tropfenwunder« zu verkaufen

Das Bewässerungsunternehmen »Netafim« ist eine der größten Erfolgsgeschichten des Landes. Nun soll es offenbar von einem chinesischen Investor übernommen werden

von Sabine Brandes  25.02.2026

Analyse

Die Uhr tickt

Zwischen Abschreckung, Drohgebärden und Überlastung: Warum die Krise zwischen den USA und dem Iran für den jüdischen Staat brandgefährlich ist

von Sabine Brandes  25.02.2026

Kairo

PLO-Funktionär weist Forderung nach Entwaffnung der Hamas zurück

Scharf wandte sich der PLO-Politiker auch gegen Forderungen nach Reformen der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Pay-for-Slay-Politik will er weiterführen

 25.02.2026

Tel Aviv

Wegen Eskalation mit Iran: Ishay Ribo streicht US-Tour

Der israelische Künstler war schon am Flughafen Ben-Gurion, als er sich zur Absage entschied

 25.02.2026

Botschafter in Tel Aviv

Auch Lambsdorff will in Israel Hebräisch lernen

Im Sommer soll der Diplomat Steffen Seibert als Deutschlands Botschafter in Tel Aviv ablösen. Jetzt verrät Alexander Graf Lambsdorff, warum er sich auf die neue Aufgabe freut

 25.02.2026

Tel Aviv

Klimawandel unter der Stadt: Kampf gegen steigende Grundwasserstände

»Das Problem ist nicht so akut wie eine iranische Rakete«, sagt ein Experte. »Wir haben Zeit, uns vorzubereiten. Wenn wir sie nicht nutzen, werden wir Schwierigkeiten bekommen.«

 25.02.2026