Terror

Video deutsch-israelischer Gaza-Geisel veröffentlicht

Arbel Yehoud Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Die Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) hat israelischen Medienberichten zufolge ein Video der deutsch-israelischen Geisel Arbel Yehud veröffentlicht. Darin versichert die im Gazastreifen festgehaltene junge Frau ihrer Familie, dass es ihr gut gehe und sie »wie die anderen Frauen« nach Hause kommen werde, berichtete die Zeitung »Times of Israel«. Ihre Freilassung ist für Donnerstag angekündigt worden. 

Die PIJ ist neben der islamistischen Hamas die zweite Terrororganisation im Gazastreifen. Die Hamas hatte zuvor bereits wiederholt offensichtlich unter Zwang entstandene Videos von Geiseln veröffentlicht, was Israel als psychologische Kriegsführung anprangert. 

Insgesamt sollen während der zunächst auf sechs Wochen angelegten ersten Phase der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas 33 Geiseln gegen 1904 Palästinenser ausgetauscht werden. Bisher ließ die Hamas sieben junge Frauen frei, die gegen rund 290 inhaftierte Palästinenser, darunter Mörder und Terroristen, ausgetauscht wurden. 

Eigentlich hätte Yehud als Zivilistin schon am Samstag freikommen sollen. Da ließ die Hamas jedoch vier junge Soldatinnen frei. Israel hatte wegen dieser Verletzung der Vereinbarung über die Waffenruhe und den Austausch von Geiseln gegen palästinensische Häftlinge die Rückkehr von Gaza-Bewohnern in den Norden des Küstenstreifens verzögert.

Die Hamas lenkte ein und kündigte Yehuds bevorstehende Freilassung an. Daraufhin erlaubte Israel am Montag die Rückkehr der Menschen in den Norden.

Die 29 Jahre alte Yehud wurde während des verheerenden Massakers der Hamas und anderer Terroristen aus dem Gazastreifen am 7. Oktober 2023 in Israel zusammen mit ihrem Freund aus ihrem Haus im Kibbuz Nir Oz verschleppt. Der Bruder der Frau, der ebenfalls in dem Ort in der Nähe des Gazastreifens wohnte, wurde während des Terrorangriffs getötet.

Krieg

Israel will ab Mittwochabend Luftraum teilweise öffnen

Der israelische Luftraum war seit Beginn des Krieges mit dem Iran gesperrt. Zahlreiche Israelis sitzen im Ausland fest – nun soll der Luftraum für deren Rückholung wieder geöffnet werden

 03.03.2026

Jerusalem

Israels Verteidigungsminister: Iranisches Volk soll Regierung stürzen

Israels Verteidigungsminister setzt auf einen Machtwechsel im Iran durch das iranische Volk. Eine Expertin sieht das unter den derzeitigen Bedingungen kritisch

 03.03.2026

Washington D.C.

Trump: Irans Raketen hätten schon bald USA treffen können

Laut Trump machte die Bedrohung durch den Iran den Krieg im Nahen Osten notwendig. Sogar das US-Kernland hätte demnach zur Zielscheibe werden können

 03.03.2026

Im Raketenhagel aus dem Iran

Bonbons im Bunker

In den Schutzräumen und Parkgaragen feiern Israelis spontane Purimfeiern. Die Stadtverwaltungen verteilen Süßigkeiten

von Sabine Brandes  03.03.2026

Tel Aviv

Israelisches Militär: bisher 600 Stellungen im Iran angegriffen

Seit Samstag greifen Israel und die USA Ziele im Iran an. Das israelische Militär hat nun eine bisherige Bilanz des Militäreinsatzes gezogen

 03.03.2026

Iran-Krieg

Israel greift Präsidentenbüro in Teheran an

Die Luftwaffe attackierte außerdem Orte, an denen der Sicherheitsrat tagt

 03.03.2026

Washington D.C.

USA fordern Bürger zur sofortigen Ausreise aus weiten Teilen des Nahen Ostens auf

Amerikaner sollen 14 Staaten umgehend verlassen. Israel gehört dazu

 03.03.2026

Demonstrierende schwenkten am Montag israelische und iranische Flaggen vor der israelischen Botschaft in Berlin und riefen „Danke, IDF!“.

Berlin

Zeichen gegen Teheran

Exil-Iraner demonstrierten vor Israels Botschaft in Berlin und drücken ihre Hoffnung auf einen Neuanfang aus

 03.03.2026

Nahost

Israel: So muss ein privater Schutzraum ausgestattet sein

Mehrmals täglich heulen die Sirenen. Israelis, die private Schutzräume haben, werden aufgefordert, diese gut vorzubereiten. Bestimmte Gegenstände sind Tabu

 03.03.2026