Jerusalem

US-Außenminister in Israel: Hamas muss zerstört werden

US-Außenminister Marco Rubio (l.) bei Israels Staatspräsident Isaac Herzog Foto: copyright (c) Flash90 2025

US-Außenminister Marco Rubio hat bei seinem Besuch in Israel betont, die islamistische Hamas dürfe nicht die herrschende Kraft im Gazastreifen bleiben. Solange die Hamas Israel mit Gewalt drohen könne, »wird Frieden unmöglich«, sagte Rubio nach einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem. Die Terrororganisation müsse zerstört werden. 

Netanjahu und Rubio bekräftigten übereinstimmend, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln und besitzen dürfe. Teheran stehe »hinter allem, was Frieden und Stabilität (in der Region) bedroht«, sagte der US-Außenminister. Beide forderten zudem eine Entwaffnung der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah. Netanjahu betonte gleichzeitig, Israel sei der Waffenruhe im Libanon verpflichtet. 

Netanjahu: Trump sei »der beste Freund, den Israel je im Weißen Haus hatte«

Zur Zukunft des Gazastreifens habe US-Präsident Donald Trump sehr »mutige Pläne«, sagte Rubio. Es habe keinen Sinn, »die müden alten Ideen zu wiederholen«. Netanjahu sagte, Trump sei »der beste Freund, den Israel je im Weißen Haus hatte«. Er arbeite »in voller Kooperation« mit ihm, es gebe eine gemeinsame Strategie. 

Zu einem privaten Treffen kam Rubio am Mittag auch mit Israels Staatspräsident Isaac Herzog zusammen, später traf er dann Außenminister Gideon Sa’ar.

Vor seiner Reise hatte Rubio die arabischen Staaten zu eigenen Vorschlägen bezüglich der Zukunft des Gazastreifens aufgefordert, nachdem US-Präsident Donald Trump mit seinem Plan zur dauerhaften Umsiedlung der rund zwei Millionen Bewohner in arabische Staaten für Unruhe gesorgt hatte. Nach Trumps Vorstellung soll der verwüstete Gazastreifen unter Kontrolle der USA in eine »Riviera des Nahen Ostens« verwandelt werden. dpa/ja

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